An der neuen Haltestelle in der Rosenauer Straße, wo die Linie 3 verkehrt, wurde die Bordsteinkante mit einem Profil versehen und auf 18 Zentimeter erhöht. Durch die Neigetechnik der Busse können diese auf 21 Zentimeter abgesenkt werden und gewähren damit einen fast ungehinderten Zugang in den Bus. Außerdem wurde eine Straßenquerung mit einem Leitliniensystem und einer abgesenkten Bordsteinkante für Rollstuhlfahrer angelegt.
Dritter Bürgermeister Hans-Heinrich Ulmann (CSB) und der Behindertenbeauftragte der Stadt, Johannes Thaben, Vertreter der Stadt und Heike Meyer vom Esco-Park weihten die Bushaltestelle offiziell ein. Wie Hans-Heinrich Ulmann hervorhob, seien im Stadtgebiet inzwischen 47 Haltestellen beidseitig derart umgebaut worden. Darüber hinaus wurden 102 Bushäuschen mit einem Wind- und Regenschutz ausgestattet.
Die beiden neuen Haltestellen in der Rosenauer Straße mit Beleuchtungsoptimierung, Straßenquerung und Bushäuschen kosten 67 000 Euro. Im nächsten Jahr sollen fünf weitere Haltestellen stadteinwärts und -auswärts entsprechend umgebaut werden. Die Gesamtkosten liegen bei 520 000 Euro. Der Freistaat gewährt einen Zuschuss von 50 Prozent.
Johannes Thaben wies auf die richtige Handhabung der Querungs-Absenkung für die Rollstuhlfahrer und die exakte und sinnvolle Nutzung des Leitliniensystems hin. Hier sei es wichtig, den richtigen Umgang einzuüben, um eventuelle Unfälle zu vermeiden. Wie Heike Meyer mitteilte, sei die Straßenquerung auch auf die Anregung der Mieter des Esco-Parks entstanden .