Üblicherweise werde ein solches Verfahren an einem Tag abgeschlossen, ob die Entscheidung dann auch gleich verkündet werde, sei aber noch nicht sicher, wie BGH-Sprecherin Angela Haasters auf Anfrage mitteilte. Die Coburger Staatsanwaltschaft sowie die Tochter des 66-jährigen Opfers halten die Strafen für die vier Angeklagten für zu milde und legten deshalb Revision ein. Helmut S., der mit der Lebensgefährtin des Opfers verheiratet ist und als Mit-Anstifter zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt wurde, behauptet indes, er habe mit dem Verbrechen nichts zu tun gehabt. Die drei übrigen Angeklagten hatten ihre Urteile - sieben bis dreizehneinhalb Jahre Haft - akzeptiert.