Anlass ist ein Vorfall im Raum Würzburg. Dort erhielt ein Bürger Besuch von einem Betrüger, der sich als Finanzbeamter ausgab. Unter Vorspiegelung dieser falschen Tatsache versuchte er, angebliche Steuerschulden nebst Mahngebühren einzutreiben. Der Betrüger wies sich mit einem angeblichen Schreiben des Finanzamtes aus und behauptete, die Steuerschuld sei sofort zu bezahlen.

Monika Zschiesche, stellvertretende Amtsleiterin des Finanzamts Coburg, weist darauf hin, dass sich die Beamten der bayerischen Finanzämter auf Verlangen immer mit einem Dienstausweis ausweisen und dass etwaige Vollstreckungsmaßnahmen in der Regel erst nach vorheriger schriftlicher Androhung erfolgen. ct