Bei den Asylbewerbern handelt es sich um ganze Familien, Alleinerziehende, Singles und auch Kinder aus neun verschiedenen Herkunftsländern.

Der Zaun um die Halle herum soll den neuen Bewohnern etwas Privatsphäre verschaffen. "Zum Schutz der Menschen werden die Flüchtlinge zunächst von der Öffentlichkeit abgeschirmt", sagt Stadt-Pressesprecher Michael Selzer und bittet um Verständnis.

In den nächsten Tagen werden im Rahmen des Notfallplans etwa 200 Asylsuchende für vier bis sechs Wochen in Coburg untergebracht. Die Stadt ist vorbereitet: Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rotes Kreuz haben die Halle ausgestattet und ein Essenszelt aufgestellt. Jeder bekommt ein eigenes Bett zugeteilt, und das erste warme Essen serviert das BRK.

Noch weiß niemand, was die Menschen brauchen, auf welche Spenden sie angewiesen sind. Deshalb bittet Michael Selzer: "Wer helfen möchte und etwas spenden kann, schreibe eine Email an coburghilft@coburg.de." Die Mitarbeiter der Stadt melden sich, wenn etwas von den Sachen tatsächlich gebraucht wird. Auch die Kleiderkammern der Caritas und von "Hartz & Herzlich" nehmen Spenden an.