Eine Schwerverletzte, drei Leichtverletzte und ein Gesamtschaden von etwa 45000 Euro waren das Ergebnis einer Unfallserie am Montagnachmittag auf der Autobahn. Kurz vor dem Parkplatz Sophienberg in Richtung Berlin geriet laut Polizeibericht zunächst eine 62-jährige Autofahrerin bei Starkregen mit ihrem Mercedes ins Schleudern, krachte in die Mittelschutzplanke und blieb auf dem linken Fahrstreifen liegen. Hierdurch staute sich der nachfolgende Verkehr.

Eine 67-jährige Dresdnerin übersah das Stauende und fuhr mit ihrem VW ungebremst auf einen Hyundai auf. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte dieser in die Mittelschutzplanke, die drei Insassen aus dem Raum Wunsiedel wurden leichtverletzt. Der VW drehte sich und krachte mit dem Heck in einen stehenden Lastwagen.


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Die 67-Jährige wurde in dem totalbeschädigen Wrack schwerstverletzt eingeklemmt und musste durch ein Großaufgebot an Rettungskräften befreit und geborgen werden. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht.

Die Autobahn glich einem Trümmerfeld und war total blockiert. Einen deshalb abbremsenden VW Golf eines 24-jährigen Oberbayern bemerkte ein nachfolgender 21-jähriger Mittelfranke mit seinem VW-Bus zu spät, konnte auf der nassen Fahrbahn nicht mehr bremsen und fuhr auf. Der Golf wurde hierdurch in die Schutzplanke geschleudert und totalbeschädigt. Die Insassen blieben unverletzt.

Zur Bergung der Verletzten und aller beteiligter Fahrzeuge und zur Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei, die Feuerwehren aus Bayreuth und Trockau und das THW war die Autobahn für eineinhalb Stunden gesperrt. Es bildete sich ein bis zu sechs Kilometer langer Stau.