Wie die Polizei Oberfranken mitteilt, ist am Samstag auf der A9 ein Anhänger umgestürzt. Der Wagen hatte Gummibärchen geladen, sodass sich ungefähr 300 Kilogramm der Süßigkeiten auf der Fahrbahn verteilten. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Ausfahrten Trockau und Bayreuth Süd.

Am Samstag-Morgen befuhr ein 36-jähriger Auto-Fahrer aus dem Raum Nürnberg die A9 in Fahrtrichtung Berlin. Als er ein vor ihm fahrendes Auto mit Anhänger überholen wollte, übersah er ein von hinten nahendes Fahrzeug und musste daraufhin seinen Überholvorgang abrupt abbrechen.

Hierdurch stieß er mit der Fahrzeugfront gegen den vor ihm befindlichen Anhänger. Das Gespann geriet dadurch ins Schleudern und kippte um. Da es sich jedoch um einen Süßigkeiten-Verkaufsstand handelte, verteilten sich ca. 300 kg Süßigkeiten über alle drei Fahrspuren. Da die Fahrbahnreinigung aufgrund der plattgefahrenen Süßigkeiten äußerst aufwendig war kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 80.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Nach Informationen der Agentur NEWS5 lagen außer den Gummibärchen auch weitere Süßigkeiten auf der Straße. Vorbeifahrende Lkw-Fahrer sollen ihre Handys für Fotos gezückt haben. Glücklicherweise kam es hierbei zu keinem Folgeunfall.

Dass Transporter mit Lebensmitteln auf der Autobahn umkippen oder verunfallen, geschieht häufig. So war beispielsweise im Mai 2018 in Polen ein Laster mit flüssiger Schokolade umgekippt und verursachte einen Schokosee. Bei einem Unfall auf der A70 landeten Hunderte Bierkästen auf der Fahrbahn. In den USA musste 2017 sogar ein Highway wegen Schleim gesperrt werden, weil einLaster mit Aalen umgekippt war.