Nach dem Auswärtscoup im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei den Riesen Ludwigsburg am zurückliegenden Dienstag will Medi Bayreuth nun auch in der Bundesliga zurück in die Erfolgsspur. Zuletzt hatte es in Jena und gegen Oldenburg Niederlagen gesetzt. Bei den elftplatzierten Gießen 46ers soll nun am Samstag (18 Uhr) der Abwärtstrend gestoppt werden.


Bundesliga

Gießen 46ers -Medi Bayreuth

Im Hinspiel Ende Oktober hatten sich die Bayreuther deutlich mit 96:75 durchgesetzt, doch aktuell beweisen die Hessen mit zwei Auswärtssiegen eine ansteigende Form. Nach einem Pflichtsieg bei Schlusslicht Tigers Tübingen glückte dem Team von Trainer Ingo Freyer ein souveräner 86:70-Prestigeerfolg im Hessenderby bei den Skyliners Frankfurt.

"Wir sehen uns nicht im Niemandsland der Tabelle und wollen jede Chance nutzen, die sich uns bietet. Wir wollen in die Playoffs. Das wird nicht leicht, aber wir kämpfen bis zum Schluss", gibt sich Freyer kämpferisch.

Der zweifache Bundesliga-MVP John Bryant (früher Ulm und München) ist Dreh- und Angelpunkt bei den Gießen 46ers. Er ist effektivster Spieler der Liga (22,9) und führt das Feld bei Rebounds und Blocks an. 17,2 Punkte im Schnitt machen ihn zum Gießener Topscorer und drittbesten Scorer der Bundesliga.

In allen 26 Spielen stand Bryant in Freyers Startaufstellung. Den US-Amerikaner zu stoppen, dürfte eine der Hauptaufgaben von Medi Bayreuth werden. Aber: Noch fünf weitere Spieler punkten bei den Hessen zweistellig und dürfen von der Bayreuther Defensive nicht außer Acht gelassen werden. Dazu gehört unter anderem Point Guard Darwin Davis (14,2). Er war zuletzt beim Erfolg in Frankfurt Topscorer (17,0) und zugleich bester Vorbereiter mit sieben Assists.