Da der Deggendorfer SC sein Aufstiegsrecht wahrnimmt, sind die Tigers Oberligist.

Die sportlichen Voraussetzungen für die DEL2 hatten die Niederbayern in den Oberliga-Playoffs erfüllt. Nun ist auch das Fragezeichen hinter den wirtschaftlichen Voraussetzungen beseitigt. "Die Resonanz von Mitgliedern, Sponsoren und der Dauerkartenverkauf verlief so positiv, dass der Verein den Schritt wagen kann", ist auf der DSC-Homepage zu lesen. Allerdings steht noch die Prüfung der Lizenzunterlagen durch die Ligenverwaltung aus.

Die Tigers können nun nach zwei Jahren in der DEL2 für die Oberliga planen.Die Saison 2018/19 ist finanziell abgesichert. Dennoch herrscht bei den Tigers große Unruhe. Wie berichtet, hat sich Ex-Trainer Sergej Waßmiller in einem offenen Briefmassiv über die Zustände während der abgelaufenen Saison beschwert.

Die Vorwürfe hatte Matthias Wendel bereits als "Blödsinn" abgetan. Nun veröffentlichte der Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH eine dreiseitige Stellungnahme. Die Aussagen des Geschäftsführers stehen nun denen des Ex-Trainers gegenüber.

Wendel geht in seinen Ausführungen auf jeden Kritikpunkt Waßmillers ein und bezeichnet sie als "aus der Luft gegriffene Behauptungen". Waßmiller suche die Schuld bei anderen. Die Mitverantwortung bei der Verpflichtung "falscher Spieler" und am "Chaos der Nachverpflichtung von zwei Ausländern" räume der Coach mit keinem Satz ein. Auch die "nicht mehr gegebene Motivationsmöglichkeit der Spieler, eine gewisse Beratungsresistenz gegenüber erfahrenen Spielern oder den Umgang mit jungen Talenten" kreidet Wendel dem Trainer an.

Der Geschäftsführer beendet seine Stellungnahme mit den Worten: "Es ist schade, dass in einem Rundumschlag alle anderen die Schuld an der sportlichen Entwicklung tragen. Ich kann versichern, dass ich - im Gegenteil zum Trainer - aus der Situation der vergangenen Saison gelernt habe und mit neuen verantwortlichen Personen und euch Fans einen Neuanfang starten möchte."

Den offenen Brief von Sergej Waßmiller lesen Sie in voller Länge hier.

Die Stellungnahme von Matthias Wendel lesen Sie in voller Länge hier.