Bayreuth — Die Bayreuther drückten von Beginn an aufs Tempo und erspielten sich reihenweise Chancen. Spiel-, lauf- und kampfstark drängten sie die Oberbayern in die Defensive. Doch was man auch versuchte, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Immer hatte der bärenstarke Hechenrieder im Tor des ECP die bessere Antwort.
Bestraft wurden die Bayreuther dafür in der 17. Minute, als man Fischer völlig alleine ließ und der auch noch dankend einnetzte. Trotz eines Schussverhältnisses von 21-7 leuchtete ein 0:1 zur ersten Pause an der Anzeigentafel.
Auch im zweiten Abschnitt rollte Angriff auf Angriff auf das Tor der Gäste, nur sporadisch unterbrochen von Gegenzügen der Peitinger, die dabei aber auch gefährlich blieben und den guten Sievers im EHC-Gehäuse immer wieder einmal forderten.
Erst ein Nachschuss des auffälligen Theoret brachte den längst fälligen Ausgleich. Der wirkte wie die pure Erlösung im gut gefüllten und stimmungsvollen Rund.
Die "Gelb-Schwarzen" wurden nun hinten etwas nachlässig. So bestrafte Stauder sehr zögerliches Zweikampfverhalten direkt am Tor mit dem 1:2. Als dann Geigenmüller Sekunden vor der Pause einfach einmal abzog, Kolozvary energisch nachsetzte, stand es 2:2.
Auch in den letzten 20 Minuten änderte sich an diesem Szenario nur wenig. Feldüberlegene Bayreuther erspielten sich weitere Möglichkeiten. Kolozvary traf nur den Pfosten, und Thielsch verfehlte hart bedrängt sogar das leere Tor.
Fast wäre eine grobe Unkonzentriertheit in der Abwehr aber auch ins Auge gegangen, doch nutzten die Gäste dieses Geschenk ebenfalls nicht.
In der Overtime holte dann Sevo den Hammer raus und wuchtete die Scheibe in Überzahl aus der Halbdistanz unhaltbar in die Maschen zum völlig verdienten Heimsieg. bis


/> EHC Bayreuth - EC Peiting 3:2 n.V. (0:1; 2:1; 0:0)
Tore: 0:1 (17.) Fischer; 1:1 (33.) Theoret; 1:2 (38.) Stauder; 2:2 (40.) Geigenmüller; 3:2 (61.) 4-3 Sevo. - Zuschauer: 1321. - Strafminuten: 6/16.