Als schwacher Trost blieb den Bayreuthern, die das Hinspiel deutlich mit 15 Punkten Differenz (85:70) gewonnen hatten, am Ende der gewonnene direkte Vergleich: Tübingen muss demnach in den noch verbleibenden Saisonspielen zwei Partien mehr als Bayreuth gewinnen, um noch an den Wagnerstädtern in der Tabelle vorbeiziehen zu können.

"Wir haben heute sehr schlecht getroffen. Nach dem Seitenwechsel haben wir besser attackiert, konnten die Partie aber nicht drehen", brachte es Medi-Kapitän Simon Schmitz auf den Punkt. Vor allem aus der Distanz wollte den Bayreuthern kaum etwas gelingen: Lediglich vier von insgesamt 23 Wurfversuchen fanden den Weg in den Korb. Und auch die Trefferquote aus dem Nah- und Mittelbereich war mit 17 bei 37 Würfen zu wenig, um die durchaus verwundbar erscheinenden Schwaben in Verlegenheit bringen zu können. Beste Bayreuther waren Brandon Bowman mit 19 Punkten sowie Ronald Burrell mit einem Double-Double (12/12).

Am Sonntag, 19. April, erwarten die Bayreuther die Basketball Löwen Braunschweig.


Walter Tigers Tübingen - Medi Bayreuth 75:71 (22:18, 14:10, 20:21, 19:22)
Tübingen: Rubit (19 Punkte), Mihailovic (16/1 Dreier), McKinney (9/1), Albus (8/2), Agva (8), Radosavljevic (5), Ratkovica (4), Jönke (2), Nadjfeji (2), Wallace (2), Kashirov..
Bayreuth: Bowman (19), Palyza (12/2), Burrell (12), Heyden (11), Foster (9), Schmitz (6/2), Bailey (2), Zeis.