Mit Zylinder, rosa Wangen und spitzer Nase thront ein Ungetüm namens Jakob nun mitten im Ort: Zehn ehrenamtliche Helfer haben am Freitag nach bewährter Tradition einen Riesenschneemann im fränkischen Bischofsgrün errichtet. Nach etwa zehn Stunden war die Figur mit einer stattlichen Größe von knapp zehn Metern fertig, wie Schneemannbauer Bernd Heidenreich sagte.

Der Rekord von 2015, als Jakob 12,65 Meter in die Höhe ragte, wurde damit nicht gebrochen. Letztlich komme es bei der Skulptur aber auch nicht auf die Größe an, sondern darauf, dass sie schön aussehe, hatte Wilhelm Zapf vom Kur- und Touristinfo Bischofsgrün vorab gesagt.

Schnee wurde extra angeliefert - Lebenszeit des Schneemanns hängt von Temperaturen ab

Für den Bau wurden 25 Lkw-Ladungen Schnee aus dem Ort sowie vom benachbarten Schneeberg und vom Ochsenkopf angekarrt. Stundenlang wurde dann mit Schaufeln und Maschinen gebaut, bis das Werk am Nachmittag schließlich fertig war.

Der Riesenschneemann hat sich in den vergangenen mehr als 30 Jahren zu einer Touristenattraktion in den Faschingstagen gemausert. Bis Aschermittwoch soll er im Mittelpunkt diverser Partys im Ort stehen. Ob er dann abgebaut wird oder noch länger stehenbleibt, hängt davon ab, wann er zu schmelzen beginnt.

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