Ein neuer Autokran hat am Montagabend auf der A9 bei Trockau lichterloh gebrannt. Die Autobahn musste daher zeitweise komplett gesperrt werden. Wie die Polizei berichtet, war ein technischer Defekt eines fabrikneuen Spezialfahrzeuges die Ursache für einen brennenden Autokran auf der Autobahn.
Nach Informationen der Polizei sind dabei beide Fahrer leicht verletzt worden. Der Kran sollte gerade von München nach Bremerhaven überführt werden. Kurz nach der Ausfahrt Trockau bemerkte der 70-Jährige, dass der Motorraum des 60-Tonnen-Krans Feuer gefangen hatte.

Innerhalb kürzester Zeit drangen die Flammen in das Führerhaus ein. Der Fahrer konnte gerade noch auf dem Standstreifen anhalten, bevor der vordere Teil des Fahrzeugs in hellen Flammen stand. Er und sein 38-jähriger Beifahrer wurden durch den massiven Qualm leichtverletzt.

Da sich die Flammen durch den böigen Wind über alle Fahrstreifen ausbreitete musste die Autobahn in Richtung Norden für fast eine Stunde gesperrt werden.

Die Feuerwehren aus Bayreuth und Trockau konnten den Brand löschen. Einsatzkräfte des THW Bayreuth und der Autobahnmeisterei sicherten den Verkehr und unterstützen die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Erst drei Stunden später war die Autobahn wieder uneingeschränkt befahrbar. Während des Brandes bildete sich ein bis zu vier Kilometer langer Stau.