Ein Zwischenfall mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Bayreuther Festspielen hat am Samstag kurzzeitig für Wirbel gesorgt. Vize-Regierungssprecher Georg Streiter dementierte am Wochenende Berichte über einen angeblichen Schwächeanfall Merkels während einer Opern-Pause. "Der Stuhl ist zusammengebrochen. Die Kanzlerin war keine Sekunde ohnmächtig", sagte Streiter.

Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, Merkel sei während einer Pause von "Tristan und Isolde" in Ohnmacht gefallen und von ihrem Stuhl gerutscht. In einer aktualisierten Fassung berichtete das Blatt später, Grund für den Zwischenfall könnte ein kaputter Stuhl gewesen sein.

Die Kanzlerin besuchte die Festspiele mit ihrem Mann Joachim Sauer. Nach der Neuinszenierung der etwa vierstündigen Richard-Wagner-Oper sagte sie am Abend: "Es hat mir gut gefallen."


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