Die Kosten für das gesamte Bauprojekt belaufen sich auf zirka 15 Millionen Euro. Neben der Stadt unterstützen auch der Bund und das Land Bayern das Projekt. Zusätzlich sollen nun eben auch Wagner-begeisterte Bürger ihren Anteil an der Finanzierung leisten. Diese Vorgehensweise hat bereits bei der Finanzierung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche sehr erfolgreich funktioniert und soll nun auch in Bayreuth greifen. "Wenn alle Beteiligten ihren Beitrag leisten, kann eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Erbe Richard Wagners in Bayreuth ermöglicht werden und die historischen Wirkungsstätten Wagners für die Nachwelt erhalten bleiben", so ist es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zu lesen.

Mit der limitierten Auflage der Wahnfried-Uhr kommt der Käufer nicht nur in den Besitz einer be sonderen Uhr, sondern leistet darüber hinaus eben einen Beitrag für die Sanierung und Neugestaltungdes Wagner-Museums. Die Hälfte des Kaufpreises von 299 Euro kommt nämlich di rekt der Sanierung zugute. Außerdem ist die Uhr ein hochwertiges und einzigartiges Erinnerungsstück von bleibendem Wert.

Auf 1000 Exemplare limitiert


Der renommierte deutsche Uhrenproduzent Pointtec, bekannt durch die Marken Junkers und Zeppelin, bürgt für die herausragende Qualität "Made in Germany". Die Wahnfried-Uhr ist mit einem Automatik-Uhrwerk des bekannten Herstellers Citizen ausgestattet und präsentiert sich in einem für die Bauhaus-Ästhetik typischen reduzierten Design. Die klare Zifferblattgestaltung zeigt die Original-Unterschrift Ri chard Wagners und den Namen seines Wohnhauses in Bayreuth im Schriftzug der dortigen Fassadeninschrift: "Hier wo mein Wähnen Frieden fand - Wahnfried - sei dieses Haus von mir benannt." Dieses einmalige Sammlerstück ist auf 1000 Exemplare limitiert. Die Nummerierung ist im Glasboden eingebracht.

Der Verkauf der Uhren soll weltweit Käufer und Wagnerianer ansprechen. Wie in Bayreuth die Sanierung kontrovers diskutiert wird, stießen auch die Wiederaufbaupläne der Frauenkirche in Dresden zunächst auf heftigen Widerstand. Doch in Sachsen rollte dann eine beispiellose Sammlungsbewegung an.

Mehr als zwei Drittel der Bausumme der Frauenkirche stammten aus privaten Spenden oder Erlösen. Seit der Weihe im Oktober 2005 entwickelte sich die Dresdner Frauenkirche zum Besuchermagneten. In Bayreuth bietet sich nun also auch die Chance, durch privates Engagement dazu beizutragen, dass eine Besucherattraktion entsteht. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich eine neue Uhr zu kaufen, sollte sich für das Wahnfried-Modell entscheiden. Auch als Geschenk eignet sich die Uhr auf jeden Fall.

Die Bayreuther Uhr ist im Infopoint, bei der Sparkasse in der Opernstraße und in der Lohengrin Therme für Interessierte zur Ansicht ausgestellt. In der vergangenen Festspiel saison wurden bereits 50 Uhren verkauft.