Die letzten Tage wurde das Stadtgebiet von Bayreuth von Unwettern verschont. Doch gestern gegen 15 Uhr bildeten sich nördlich des Stadtgebiets mehrere Gewitterzellen. Wie die Feuerwehr Bayreuth mitteilte, sorgten die zunächst in Bindlach und kurz darauf auch im Bayreuther Ortsteil Laineck für heftige Regenfälle.

Als bereits nach kurzer Zeit die ersten Notrufe in der Integrierten Leitstelle eingingen, war der Feuerwehr schnell klar, dass hier mit einem größeren Einsatzaufkommen zu rechnen war. Sie alarmierten Fahrzeuge mehrerer Abteilungen der Feuerwehr Bayreuth zum Feuerwehrgerätehaus Laineck um dort weitere Instruktionen zu geben.


60 Einsatzkräfte waren im Stadtgebiet unterwegs

Bis in die Abendstunden mussten die Einsatzkräfte knapp 20 Keller auspumpen. Besonders im Bereich der Ritter-von-Eitzenberger-Straße waren die Einsatzkräfte länger beschäftigt. Hier musste unter anderem das Betriebsgelände und die Lagerhalle einer Firma von den eingedrungenen Wassermassen befreit werden.

Im Bereich Laineck und St. Johannis wurden sechs Fahrbahnen überschwemmt. Zwei Gebäude mussten mit Sandsäcken gegen einströmendes Wasser gesichert werden, wobei in einem Fall das Wasser drohte in einen Trafo-Raum zu fließen.

Stadtbrandrat Ralph Herrmann und der stellvertretende Kommandanten der Feuerwehr Laineck, Oliver Zapf, delegierten die Aufarbeitung der fast 30 Einsätze.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte fünf Stunden im Einsatz.