Bei der Aufführung der Oper "Tannhäuser" habe es zweimal geknallt und Stöcke seien aus einem beweglichen Käfig des Bühnenbildes gebrochen, teilen dpa-Reporter mit. Nach Informationen, die inFranken.de vorliegen, seien beim Hochfahren des Bühnenstücks zwei Seilzugsicherungsrollen herausgerissen, der Käfig blieb auf halber Strecke stecken.

Die Darsteller auf der Bühne, "Venus" und "Tannhäuser", sangen weiter, seien aber dann, vermutlich aus Panik, auf das Dach des Käfigs geklettert. Daraufhin wurde die Premierenaufführung unterbrochen. Die Festspielgäste wurden per Sicherheitsdurchsage aufgefordert, den Saal zu verlassen.


Polizei gibt Entwarnung

Kurz nach 17 Uhr konnte die Polizei jedoch schon wieder Entwarnung geben. Wie Sprecher Alexander Czech mitteilt, wurde der Schaden an der Kulisse schnell behoben. Die Premiere könne weitergehen. Weder Darsteller noch Besucher wurden verletzt. Dank der schnellen und ruhigen Evakuierung des Saals blieb eine Panik aus.

Mitarbeiter und Besucher sagten vor Ort, sie könnten sich an keine technische Panne erinnern, die eine Aufführung in den vergangenen Jahrzehnten derart gestört hätte. Es dürfte das erste Mal in der Geschichte der Festspiele sein, dass eine Evakuierung die Premierenvorstellung unterbrochen hat. mit dpa