Das Freilandmuseum Grassemann in Warmensteinach hat sich eine Besonderheit für die Besucher des Naturparks Fichtelgebirge einfallen lassen. Unterhalb des Ochsenkopfs hat Museumsleiter Christian Kreipe in Handarbeit ein Schnee-Labyrinth gebaut.



Kreipe schaufelte die meisten Wege in dem 1600 Quadratmeter großen Labyrinth selbst. "Unsere Idee war es, dass man mit Schnee auch einmal etwas anderes machen kann als Skifahren", sagt Kreipe.

Das Labyrinth dient als Ergänzung zur Sonderausstellung über die Geschichte des Wintersports in Warmensteinach. Ein bisschen Zeit müssen die Besucher jedoch mitbringen, denn der Weg bis in die Mitte beträgt knapp 800 Meter.

Irrwege gibt es im Labyrinth übrigens nicht, jeder Pfad führt in die Mitte, allerdings nicht auf direktem Wege. Wenn das Wetter so bleibt wie angekündigt, können Besucher sich noch mindestens zwei Wochen an der Schnee-Attraktion erfreuen.