Beschäftigte dürften nicht "vom Beschleunigungs- und Effizienzwahn überrollt werden", sagte die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Samstag anlässlich eines Gesundheitsforums der Industrie- und Handelskammer Bayreuth im oberfränkischen Weißenstadt laut einer Mitteilung ihres Ministeriums.

Die Ministerin verwies auf den "Fehlzeiten-Report 2013", demzufolge Arbeitsausfälle in der deutschen Wirtschaft häufig durch Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht werden. Besonders besorgniserregend sei die steigende Zahl an Krankheitstagen aufgrund psychischer Erkrankungen.

Huml forderte ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement, "das neben den körperlichen auch die seelischen, emotionalen und sozialen Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigt."