Zunächst war der Polizei gegen 15.30 Uhr mitgeteilt worden, dass ein Mann Passanten belästigt und anpöbelt.
Als ihn die ersteintreffenden Streifenbeamten kontrollierten und seine Personalien feststellen wollten,
rannte dieser plötzlich davon.

Die ihn daraufhin zu Fuß verfolgenden Polizisten griff er ohne Vorwarnung an, indem er unvermittelt ein Pfefferspray zog und es ihnen ins Gesicht sprühte. Dadurch konnte der Mann noch ein Stück weiter flüchten, ehe er durch herbeigerufene Unterstützungskräfte gestellt und festgenommen wurde. Bevor er überwältigt werden konnte sprühte er nochmals mit dem Pfefferspray um sich und verletzte vier weitere Beamte sowie einen Passanten, der in den Sprühnebel des Reizgases geriet. Die erlittenen Augenreizungen konnten allesamt ambulant behandelt werden.

Bei der Durchsuchung zeigte sich, dass der Mann in seiner Jackentasche griffbereit noch ein feststehendes Messer bei sich hatte. Auf seiner Flucht beschädigte der Mann zusätzlich einen Maschendrahtzaun, wobei ein Sachschaden von rund 300 Euro entstand.

Wie die Polzei mitteilt wurde, nachdem eine Blutprobe bei ihm entnommen worden war, der Mann zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Der Grund für sein nicht vorhersehbares Verhalten ist derzeit völlig unklar.
Diesbezüglich sind weitere Ermittlungen notwendig. pol