Dies sagte Wagner der in Hagen erscheinenden Westfalenpost (Samstagsausgabe). Bei Dirigenten dagegen habe sich Kontinuität bewährt."Regisseure muss man öfter mal umbesetzen, aber Christian Thielemann ist einfach eine stetige Größe, genau wie Andris Nelsons", sagte die 34-jährige Leiterin. Es gebe weniger hervorragende Dirigenten als gute Regisseure.

Zu den Vorwürfen einer Misswirtschaft bei den Bayreuther Festspielen - Krankenkassenbeiträge waren unter anderem nicht bezahlt worden - weist die Wagner-Erbin die Verantwortung zurück: "Seit wir die neue Gesellschafter-Struktur haben, hat sich der Verwaltungsaufwand vervielfacht, das können wir nicht mit der gleichen Anzahl an Personal leisten." Gemeinsam mit ihrer Schwester habe sie bereits auf einer Verwaltungsratssitzung im September 2008 darauf hingewiesen. Es sei absurd, dass ihnen unordentliche Geschäftsführung vorgeworfen wird, da die Mittel zur ordentlichen nicht zur Verfügung gestellt werden, sagte Wagner. epd