Blitzersollen nicht nur Raser bestrafen, sondern vor allem präventiv Autofahrer zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen ermahnen. Dies zu betonen wird die Polizei in Franken nicht müde. Grund sind Geschwindigkeitsunfälle, also Unfälle, die entweder durch überhöhte oder den Straßenverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit verursacht wurden.



Blitzer in Oberfranken: Verkehrstote in Hochfranken über Durchschnitt

Das Polizeipräsidium Oberfranken erklärt auf seiner Webseite, dass die Zahl der Verkehrstoten in Oberfranken im Jahr 2014 deutlich zurückgegangen seien, die Zahl der Unfälle mit verletzten Personen jedoch gestiegen ist. Besonders in Hochfranken, also dem nordöstlichen Oberfranken, sind Unfälle mit Todesfolge über den Durchschnitt.

Hauptursache bei schweren Unfällen bleibt überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Daher konzentriert sich die polizeiliche Präventionsarbeit auch auf diesen Bereich.


Blitzer: Deshalb kontrolliert die Polizei

Gegen die Hauptunfallursache Geschwindigkeit will die Polizei besonders vorgehen. Daher wird es auch in Zukunft immer wieder Kontrollen, besonders an besonders unfallträchtigen Orten, geben.


Blitzer der Woche: Besondere Aktion der Polizei in Oberfranken

Ein Teil des Maßnahmenpakets ist hierbei die Aktion "Blitzer der <%TBR from="editor"%> Woche". Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt, soll das Verhalten der Autofahrer nicht nur repressiv, sondern vor allem präventiv beeinflusst werden. Daher werden seit 2016 Woche für Woche Bereiche bekanntgegeben, in denen verstärkt Blitzer aufgestellt werden.


Blitzmarathon: Trotz großem Erfolg für 2016 abgesagt

In den Jahren 2015 und 2014 hatte es bayern- und deutschlandweite Blitzer-Aktionen gegeben: Den Blitzmarathon. Trotz großer Zufriedenheit mit dem Blitzmarathon 2015 wird es voraussichtlich im Jahr 2016 keine solche Aktion geben. Als Grund wurde bereits im Oktober 2015 auf Nachfrage von inFranken.de beim Bayerischen Innenministerium die hohe Arbeitsbelastung der Polizei durch die Flüchtlingssituationangegeben.
Die Aktion sei jedoch nur zurückgestellt, eine definitive Aussage steht noch aus. Die Antwort auf eine aktuelle Anfrage beim Bayerischen Innenministerium steht noch aus.