Kurz vor 16 Uhr ging bei der Polizei und in der Integrierten Leitstelle ein Notruf über einen Rollstuhlfahrer ein, der kopfüber bewusstlos in seinem Rollstuhl liege. Notarzt und Rettungswagen eilten zu dem Einsatz im Eichelweg. Doch dort mussten die Rettungskräfte feststellen, dass der Mann nicht krank, sondern nur hoffnungslos betrunken war.

So musste eine Polizeistreife anrücken. Für die Beamten war der 45-jährige Deutschrusse kein Unbekannter. Da zu befürchten war, dass der Mann in volltrunkenem Zustand mit seinem Rollstuhl auf die Straße rollen oder in unwegsamem Gelände abstürzen könnte, musste er in Gewahrsam genommen werden. So musste ein zweites Polizeifahrzeug anrücken, und der Mann und sein Gefährt wurden zur Inspektion transportiert. Hier konnte er seinen Rausch ausschlafen.