Der S-Bahn-Halt Süd war als eine Art Lockmittel gedacht, um den Bambergern den ebenerdigen Ausbau der Bahntrasse schmackhaft zu machen. Doch ausgerechnet dort, wo die Anwohner am meisten vom neuen Nahverkehrsangebot profitieren würden, stößt das Projekt auf Widerstand - in der Gereuth. Grund für den Protest, der sich jetzt in einem riesigen und kaum zu übersehenden Bürgervereinstransparent artikuliert, ist ein großer, gut eingewachsener und stark frequentierter Spielplatz an der Kornstraße. Wenn der S-Bahn-Halt gebaut wird, soll dort, wo der Spielplatz besonders dicht bewachsen ist, eine Betonrampe zum Bahnsteig ziehen. Das Vorhaben stößt bei vielen auf Ablehnung, allen voran beim Bürgervereinschef Norbert Tscherner (BBB). Er schlägt eine Variante vor, die südlich der Forchheimer Straße realisiert würde. Dort könnte der Bahn-Halt für eine gute Anbindung der Brose-Arena und des möglichen Ausbildungszentrums der Handwerkskammer sorgen. Doch in der Stadtverwaltung hält man diese Idee für abwegig. Der Stadtrat und die zuständigen Behörden hätten sich bereits entschieden.

Das hält die Anwohner aus dem benachbarten Distelweg nicht davon ab, auf die Barrikaden zu klettern. Sie halten den Bahn-Halt für verzichtbar. "Wir haben ja einen Bus."

Was sagt die Stadtverwaltung zu dem Konflikt? Wie viele große Bäume sind nach Angaben aus dem Rathaus betroffen und wie positioniert sich die Bahn?

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