Bambergs Kulturbürgermeister Christian Lange (CSU) will sich dafür einsetzen, dass das Kontaktfestival auch 2019 über die Bühne gehen kann. "Wir haben mit den im Raum stehenden Investoren verabredet, dass das Kontaktfestival 2019 im Frühjahr stattfinden kann", sagt Lange im Gespräch mit dem Fränkischen Tag. Lange dämpft dabei auch die Erwartungen, was die Lagardekaserne als Ort für alternative Kultur während der anstehenden Phase der Umbauarbeiten angeht. Die Lagardekaserne werde sich in den nächsten Jahren in einer große Baustelle verwandeln. Hektarweise müssten Flächen entsiegelt, Gebäude abgebrochen werden. "Dabei steht für uns die Sicherheit der Besucher an oberster Stelle."

Trotz dieser Zusage überwiegt bei den Machern des Kulturfestivals die Skepsis: Das anstehende Kulturfestival 2019 sei durch die Entscheidung der Stadt, auch den Gebäudeflügel an der Weißenburgstraße zu verkaufen, in Frage gestellt. Es sei auch nicht auszuschließen, dass das große Fest ausfällt. "Wir haben schlechte Erfahrungen mit privaten Investoren gemacht", erklärten Renate Schlipf und Michael Schmitt vom Organisationsteam die Zurückhaltung. So hatte man 2013 geplant, das Kontaktfestival auf der Erba-Insel durchzuführen. Doch der private Eigentümer habe seine Zusage im letzten Moment zurückgezogen.

Die Macher der stark besuchten Veranstaltung, die seit 2015 vier Mal in Folge auf der Lagardekaserne stattfand, fordern seit mehreren Jahren Räumlichkeiten von der Stadt.Die seien für Organisation, als Treffpunkt aber auch für alternative Kulturveranstaltungen wichtig, wie sie früher im Morphclub stattfanden. Für die beiden Gebäude hätten sie sogar ein eigenes Kaufangebot abgegeben.

Der für Kultur zuständige Bürgermeister Lange macht zwei Voraussetzungen für die Verwirklichung eines soziokulturellen Zentrum auf der Lagardekaserne. Welche das sind, lesen Sie in hierim Premiumbereich von infranken.de.