Unverantwortliche Aktion bei Strullendorf in Bayern, weil es einer Autofahrerin nicht schnell genug ging. Wie die Bamberger Verkehrspolizei am Samstagmorgen berichtet, ereignete sich am Freitagabend (7.12.2018) ein Unfall auf der Bundesautobahn 73 (BAB73) in Oberfranken, den die Beamten mit dem Titel "Der tägliche Wahnsinn auf der Autobahn" überschrieben. Erst vor Kurzem gab es auf Autobahn einen schweren Unfall mit vier Lkw bei Lichtenfels.

Einer 59-jährigen Mercedes-Fahrerin ging am Freitagabend das Überholmanöver eines vorausfahrenden 21-jährigen Mercedes-Fahrers auf der A73 in Fahrtrichtung Nürnberg zu langsam.

Drängeln und Aufblenden sollten Überholen abbrechen

Deshalb versuchte sie ihn durch mehrfaches Aufblenden zum Abbruch zu nötigen. Der junge Mann schloss sein Überholmanöver dennoch ab, konnte es sich jedoch nicht verkneifen, der Frau den Stinkefinger zu zeigen, als er von ihr im Anschluss überholt wurde.

Dies wiederum veranlasste die Frau dazu, unmittelbar vor ihm wieder nach rechts einzuscheren und ihn hart auszubremsen.

Der Mann hatte mit der Aktion nicht gerechnet

Der junge Mann hatte mit dieser Aktion nicht gerechnet und fuhr der Frau deshalb hinten auf. An beiden Autos entstanden mittlere Sachschäden von insgesamt 5000 Euro.

Der Verkehrsunfall wird für beide Beteiligten spürbare Konsequenzen nach sich ziehen. Während dem jungen Mann zumindest ein Strafverfahren wegen Beleidigung droht, muss sich die Verursacherin wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.

Der Vorfall konnte von einem neutralen Zeugen beobachtet werden. Eventuelle weitere Zeugen werden gebeten, sich ebenfalls bei der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg, unter der Telefonnummer 0951/9129-510, zu melden.