Eine über einen längeren Zeitraum unentdeckte Tuberkulose-Infektion bei einer Mitarbeiterin der Geburtshilfeabteilung im Bamberger Klinikum führt zu einer größeren Vorsorgeaktion durch den Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bamberg.

Nach Auskunft des zuständigen Arbeitsmediziners Georg Knoblach werden in den nächsten Wochen Hunderte Eltern zu einer Vorsorgeuntersuchung eingeladen. Mit dem von der Behörde durchgeführten Tuberkulose-Test soll über die Haut und das Blut abgeklärt werden, ob es zu einer Infektion gekommen ist.

Untersucht werden sollen alle Mütter und Kinder, die zum fraglichen Zeitpunkt mit der Mitarbeiterin in Berührung gekommen sein können.

Tuberkulose gilt als ansteckende bakterielle Infektion. Sie wird heute nicht mehr so gefährlich wie früher eingeschätzt, da eine Reihe von wirkungsvollen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen. Auch das Risiko einer Ansteckung wird von Fachärzten als gering eingeschätzt.

Mehr Informationen über den Fall und die so genannten Umgebungsuntersuchungen finden Sie hier im Premiumbereich von infranken.de