Die Wahrscheinlichkeit, dass der SV Memmelsdorf auch nach dem dritten Spiel der noch jungen Saison in der Fußball-Landesliga Nordost ohne Niederlage dasteht, ist groß. Denn ihren nächsten Gegner hat die Mannschaft in der vergangenen Spielzeit zweimal (1:0 und 2:1) besiegt. Und im Gegensatz zu den Memmelsdorfern hat der FC Lichtenfels, der am Samstag um 16 Uhr in der Schmittenau zu Gast ist, zuletzt einen Dämpfer hinnehmen müssen.
Nach dem 3:1-Auftaktsieg bei der SpVgg Selbitz bezog der Vorjahreszehnte am Mittwoch eine 0:3-Heimniederlage gegen den Baiersdorfer SV. Von einem Doppelschlag der Gäste in der Anfangsphase erholten sich die enttäuschenden Lichtenfelser nicht mehr.


Starkes Angreiferduo

Die Memmelsdorfer ließen dagegen mit einem 5:1-Sieg beim Aufsteiger in Großschwarzenlohe aufhorchen, und das, obwohl verletzungs- und urlaubsbedingt nur 13 Spieler zur Verfügung standen. Es zeigte sich aber, dass Trainer Rolf Vitzthum wohl auf eines der besten Angreiferduos der Liga zurückgreifen kann. Denn zu Dominik Sperlein, der bereits vier Tore zu Buche stehen hat, gesellt sich nun mit Alassane Kane ein weiterer pfeilschneller Stürmer. Der US-Amerikaner kehrte nach einer Spielzeit beim Bayernligisten DJK Don Bosco Bamberg wieder zum SVM, für den er bereits 2015 für ein halbes Jahr aktiv war, zurück. "Memmelsdorf war schon in der letzten Saison eines der spielstärksten Teams und hat sich jetzt noch gezielt verstärkt", meint FCL-Trainer Christian Goller.
Beim SV Memmelsdorf hat sich die personelle Lage vor dem Heimspiel gegen die Lichtenfelser etwas entspannt. Wladislaw Nikoforow, Fabian Baumüller und Tomislav Siric dürften in den Kader zurückkehren. red