Die eine will in ihrer dritten Zweitliga-Spielzeit mehr Verantwortung tragen, die andere brennt nach neunmonatiger Zwangspause auf ihr Comeback: Die Rede ist von Ramona Hesselbarth und Sandra Schrüfer. Beide werden in der neuen Saison weiter bzw. wieder in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Süd für die DJK Brose Bamberg auf Korbjagd gehen. Während die 19-jährige Hesselbarth im letzten Jahr einen großen Entwicklungsschritt machte, zog sich die zwei Jahre ältere Schrüfer im ersten Spiel der Vorsaison eine schwere Knieverletzung zu.
Nach ihrer Kreuzband-Operation im Oktober, der anschließenden Rehabilitations-Phase und ersten Gehversuchen zum Ende der zurückliegenden Runde steht die Spielmacherin seit Mai wieder in der Halle und schuftet für ihr Comeback. "Ich will zurückkommen, möglichst besser als zuvor", sagt sie und hat dabei ein ehrgeiziges Ziel vor Augen: "Es wäre schön, wenn ich in Liisi Sokmans Fußstapfen treten und eine Führungsrolle einnehmen könnte. Bis dahin liegt aber noch viel Trainingsarbeit vor mir."
Ramona Hesselbarth lieferte in der zurückliegenden Runde zunehmend effektive Einsatzminuten ab. Daran will die 19 Jahre alte Medizinstudentin in ihrem dritten Zweitliga-Jahr anknüpfen: "Ich freue mich schon wahnsinnig auf die neue Saison, versuche, mich persönlich einfach weiter zu verbessern, immer Gas zu geben und dadurch noch etwas mehr Verantwortung zu tragen." Auf dem Weg zur Vizemeisterschaft gelang ihr dies bereits: Durchschnittlich rund 20 Minuten stand sie in den vier Play-off-Begegnungen auf dem Parkett. red