Bei besten Bedingungen ist die zweite Ausgabe des Scheßlitzer Rallyesprints im Bamberger Land über die Bühne gegangen. Und die zahlreich an die Strecke gekommenen Zuschauer wurden mit spannendem und spektakulärem Motorsport belohnt.

Allerdings war der von vielen im Vorfeld erwartete Zweikampf der beiden Mitsubishi-Teams an der Spitze zwischen John Macht/Felix Kießling (Gefrees) sowie Patrik Dinkel/Tobias Glatzel (Rossach/Ulm) schon nach wenigen Metern beendet, denn Macht musste seinen Boliden mit einem technischen Defekt auf der Strecke abstellen. Geschenkt wurde Dinkel der Sieg aber keineswegs, denn der Titelverteidiger des Vorjahres, Bernd Michel aus Naila, hatte seinen Subaru nach technischen Problemen wieder fitgemacht und kurzfristig gemeldet. Mit seinem Sohn Jan auf dem heißen Sitz forderte er Dinkel nun zum Duell.

Beide Teams ohne Fehler

Beide leisteten sich keinen Fehler und bewegten ihre Allradler spektakulär am Limit. Letztendlich hatte Dinkel mit nur 4,8 Sekunden Vorsprung den Sieg eingefahren. Platz 3 ging mit 21 Sekunden Rückstand an die früheren Scheßlitz-Sieger Reinhard Honke/Michael Heinze (Himmelkron/Wonsees). Nur zwei Sekunden dahinter fuhr das Ebensfelder Team Hillmann/Wollner, ebenfalls Mitsubishi, auf Rang 4. Platz 5 erreichte mit Dominik Honke/Matthias Motschenbacher auf Subaru Impreza ein weiteres Allrad-Team.

In der am stärksten besetzten Klasse bis zwei Liter Hubraum (ohne Allradantrieb) holte sich die Honda-Besatzung Sebastian Schmidt/Marcel Pfaffenberger mit nur 2,4 Sekunden Vorsprung den Sieg vor dem Vater-Tochter-Team mit Max und Melanie Schmid auf seinem Peugeot 306 RS.

Für einen Aha-Moment bei den Zuschauern sorgte das Nürnberger Ford-Escort-Team um Michael Elliot und Franz Seitz. Sie sorgten mit dem ältesten Fahrzeug für den weitesten Sprung an der Sprungkuppe und wurden nach einem Satz von 21 Metern mit einem besonderen Pokal belohnt. red