Das nächste "Endspiel" steht für die Baunach Young Pikes am Samstag um 19 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle auf dem Programm, wenn sie in der 2. Basketball-Liga ProA auf Phoenix Hagen treffen. Nach dem Krimi am Kuhberg am letzten Wochenende, als die "jungen Hechte" die Punkte nach Verlängerung aus Ulm entführen konnten, gilt es nun diesen wichtigen Erfolg mit einem Heimsieg zu veredeln.
Coach Mario Dugandzic sieht die Situation vor dem letzten Heimspiel so: "Wir stehen zum ersten Mal in dieser Saison nicht auf einem Abstiegsplatz und möchten diesen natürlich auch aus eigener Kraft bis zum Ende verteidigen. Das ist eine tolle Ausgangslage, darauf freuen wir uns sehr." Allerdings stellt sich mit Hagen ein Play-off-Team in der Graf-Stauffenberg-Halle vor, welches sich durch den sehr überzeugenden Sieg über die Kirchheim Knights den Platz in der Meisterschaftsrunde bereits sicherte.
Der langjährige Erstligist aus dem Traditionsstandort Hagen hat sich nach dem finanziellen Kollaps in der letzten Saison komplett neu aufgestellt und spielt eine durchaus zufriedenstellende Saison. Auch das Zuschauerinteresse in der wohlbekannten Ischelandhalle zeigt, dass der Basketball in Hagen lebt. Fast 2300 Zuschauer pro Spiel verfolgen die Heimspiele, und auch bei den Auswärtspartien werden die "Feuervögel" oftmals von einer großen Fanschar unterstützt. So haben sich auch für Samstag bereits über 60 Gästefans angekündigt.
Natürlich hoffen die Young Pikes in dieser wichtigen Begegnung auf eine volle "Blaue", denn mit Unterstützung der treuen und leidenschaftlichen Fans können sie sicher auch gegen ein starkes Team wie Hagen auf Augenhöhe agieren und eventuell den so wichtigen Sieg einfahren.
Im Hinspiel mussten sich die Baunacher ohne William McDowell-White und Nicolas Wolf mit 66:72 geschlagen geben. Damals schafften sie es, einen 22-Punkte-Rückstand noch aufzuholen, konnten aber die Partie trotzdem nicht für sich entscheiden. Dies möchten sie nun vor den eigenen Fans nachholen.
Die Partie in Ulm hat zwar viel Kraft gekostet, und die Baunacher haben dort alles in die Waagschale geworfen. Die letzten beiden Begegnungen haben gezeigt, wozu das Team in der Lage ist. Ob Tibor Taras ebenfalls wieder mit eingreifen kann, steht noch nicht fest. Er hat sich in der Partie gegen Karlsruhe eine Knieverletzung zugezogen, die einen Einsatz in Ulm noch nicht zugelassen hat. Der weitere Heilungsverlauf wird zeigen, ob er in dieser Saison noch mal eingreifen kann. Mit einem Heimsieg gegen die Truppe von Coach Kevin Magdowski und gleichzeitigen Niederlagen von Ehingen und Ulm könnten die Baunacher bereits an diesem Wochenende den Klassenerhalt feiern. red