Augustine Rubit (Brose-Topwerfer): "Für mich war der Schlüssel zum Sieg unsere deutlich verbesserte Abwehr in der zweiten Halbzeit. In der ersten Halbzeit haben wir den Würzburgern jede Menge Korbleger und freie Dreier gestattet. Es war lange spannend, aber am Ende haben wir uns den Sieg gesichert. Wir sind eine neu zusammengestellte Mannschaft mit einem neuen Coach und müssen noch lernen, richtig zusammenzuspielen. Das war auf jeden Fall ein guter Test für das erneute Aufeinandertreffen in einer Woche." Mo Stuckey (Ex-Würzburger im Brose-Trikot): "Das waren sehr gemischte Gefühle. Ich war super nervös vor dem Spiel. Es war beeindruckend, hier so empfangen zu werden. Ich bin so froh, dass wir eine gute Teamleistung gezeigt haben und mit einem Sieg nach Hause fahren können. Es war ein hartes Spiel, aber wir hielten auch in schwierigen Situationen zusammen. So müssen wir weitermachen. Es war wichtig das Spiel zu gewinnen, damit wir den Würzburgern kein Selbstvertrauen für die Pokalpartie in einer Woche in Bamberg geben. Das haben wir geschafft." Gabe Olaseni (Ex-Bamberger im Würzburger Trikot): "Unsere Verteidigung war nicht konstant, manchmal gut, aber auch einige Male schlecht. In den individuellen Matchups zogen wir einige Male den Kürzeren. Aber die Saison ist lang. Wir haben Zeit, uns vor allem in der Verteidigung zu verbessern. Insgesamt war die Partie bis zum Ende eng. Jetzt werden wir genau zuhören, was der Coach zu sagen hat und werden nach einer hoffentlich guten Trainingswoche am nächsten Samstag versuchen, den Sieg zu sichern." Brad Loesing (Würzburgs Spielmacher): "Wir hatten am Ende freie Würfe, sie aber nicht getroffen. Bamberg versenkte dagegen die wichtigen Würfe. Das ist manchmal so. In Bamberg wollen wir versuchen, am Ende fokussierter zu sein. Wir müssen aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen, um nächste Woche besser aufzutreten." Johannes Richter (aus Bamberg stammender Würzburger Center): "Wir haben einfach zu viele einfache Körbe zugelassen. Unsere Verteidigung muss da eindeutig besser arbeiten. Uns ist es nach einem guten ersten Viertel nicht mehr gelungen, den Bamberger Offensiv-Rhythmus zu stoppen." Rolf Beyer (Brose-Geschäftsführer): "Der Sieg war für die Moral extrem wichtig. Wir sind etwas pomadig gestartet, vor allem defensiv, und haben zu viele einfache Körbe kassiert. Nachdem wir offensiv unseren Rhythmus gefunden haben, wurde es die erwartete Schlacht. Am Ende haben wir es zugelassen, dass das Spiel noch einmal eng wurde, das darf uns nicht passieren." kg