Na, da schau an: Unter den sieben Neuzugängen des Kreisligisten SV Pettstadt befindet sich überraschend auch Erkan Esen. Der 39-Jährige ist seit dieser Saison in seiner Hauptfunktion als neuer Co-Trainer des Nordost-Landesligisten SpVgg Jahn Forchheim im Einsatz, wo er Ex-Profi und Cheftrainer Christian Springer zur Seite steht. Doch der "klaa Hutch", wie Erkan Esen gerne genannt wird, ist ein vielseitig begabter Kicker, der es weiterhin auf dem Platz wissen will.

Manni Schmitt als neuer Coach des SV Pettstadt bringt ihm große Bewunderung entgegen: "Ich kenne nur sehr wenige, die körperlich so topfit sind wie Hutch und immer vorangehen, und das in seinem Alter. Jeder Trainer schätzt sich glücklich, auf so einen Vollblutkicker zurückgreifen zu können. Er ist ein Tausendsassa in Sachen Fußball."

Ein echter Führungsspieler

Dem mittlerweile 60 Jahre alten Trainer-Routinier, der Esen schon zu gemeinsamen Landesligazeiten in Pettstadt unter seinen Fittichen hatte, gelang es mit seinem Assistenten Andre Distler, den Strategen erneut als Spieler zu gewinnen. "Hutch stellte seinen Wert für die Truppe bereits unter Beweis. Er führt, redet positiv und stachelt seine Nebenleute an. Von ihm können sie sehr viel lernen." Schmitt überträgt ihm genauso eine tragende Rolle wie den anderen neuen Führungsspielern Andreas Uebler, Rafael Wolf und Neu-Kapitän Fabio Jentsch.

Esen wuchs in Pettstadt auf und wohnt nach wie vor in der Nähe des Sportplatzes. Neben zuletzt drei erfolgreichen Jahren als verantwortlicher Übungsleiter beim TSV Schlüsselfeld und FSV Buttenheim spielte er während seiner aktiven Zeit in der Regional-, Bayern- und Landesliga viele Jahre beim FC Schweinfurt sowie für den FC Sand, FC Eintracht Bamberg, TSV Neustadt/Aisch und zu Beginn seiner Laufbahn beim SV Hallstadt in der Bezirksliga.

Da er aktuell auch noch Trainer der E2-Junioren des SVP ist, bei denen Sohn Noyan dem Papa nacheifert, vergeht nahezu kein Tag ohne Aktivitäten auf dem grünen Rasen. red