Das Baunacher Team Messingschlager startete mit zwei Viererstaffeln bei dem Acht-Stunden-Mountainbikerennen "Iceman" im hessischen Rotenburg an der Fulda, welches bereits zum 15. Mal ausgetragen wurde. Am Ende lagen beide Mannschaften ganz vorne und feierten einen Doppelsieg.

Die Fahrer hatten mit ständig wechselnden Bedingungen zu kämpfen. Während die Strecke dem Titel "Iceman" in den Morgenstunden noch alle Ehre machte und es eisglatte Passagen sowie etwas Neuschnee zu bewältigen galt, ähnelte kaum eine gefahrene Runde der anderen, da schon bald das angekündigte Tauwetter einsetzte sich und die Strecke durch den nun sulzig gewordenen Schnee und tiefe Spurrillen erneut in eine Rutschpartie verwandelte. Zuguterletzt kam in den Nachmittagsstunden noch Regen dazu, und eine Schlammschlacht durch teils knöcheltiefen Matsch ließ sich nicht mehr vermeiden.

Trotz der ständig wechselnden Bedingungen setzte sich das Messingschlager-Factory-Team früh an die Spitze des Feldes und fuhr mit 40 gefahrenen Runden à ca. drei Kilometern souverän den Sieg ein. Nur knapp dahinter kam mit 39 gefahrenen Runden das Messingschlager-M-Wave-Team ins Ziel. Das Podium der besten Drei wurde vom Team Oberlausitz-Harz mit ebenfalls einer Runde Rückstand komplettiert.

Auch der ausgeschriebene Preis für die schnellste gefahrene Runde blieb in der Baunacher Equipe, und so durfte sich Rick Steffen, der sich dank der Teilnahme an einer regionalen Winterrennserie bereits in ausgezeichneter Wettkampfverfassung befindet, über die Prämie freuen. red