Obwohl sowohl den U16- als auch den U14-Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg der ganz große Wurf in Form der deutschen Meisterschaft verwehrt geblieben ist, liegt hinter beiden Teams ein sportlich zufriedenstellendes Top-Four-Turnier. Beide Mannschaften belegten den vierten Platz.


U16

Während der spätere, verdiente deutsche Meister, der gastgebenden TS Jahn München, in seinem Halbfinale gegen TuS Lichterfelde nach einer 44:16-Halbzeitführung bereits frühzeitig die Weichen in Richtung des Titelgewinns stellte (76:40), gestaltete sich das zweite, deutlich punkteärmere Ausscheidungsspiel zwischen den Bambergerinnen und Citybasket Recklinghausen bis zum Ende hin offen. Bis zum 28:41 wenige Augenblicke vor Spielende blieben die DJK-Mädchen aufgrund einer überzeugenden Leistung in der Defensive gegen körperlich ausnahmslos überlegene Kontrahentinnen in Schlagdistanz, ehe ein letzter Schlussspurt die Entscheidung zugunsten der Recklinghäuserinnen herbeiführte (49:30).
Im Spiel um Platz 3 mussten sich die Bambergerinnen TuS Lichterfelde mit 45:77 geschlagen geben, während Recklinghausen das Finale mit 44:59 gegen die TS Jahn München verlor.
Trotz manch vergebener Chance in der Offensive bleibt der Blick zurück auf eine fulminante Bamberger Spielzeit 2017/18 ungetrübt, stellte die jederzeit tapfer kämpfende, zehnköpfige oberfränkische Fraktion inklusive vieler mitgereister und stimmgewaltiger Eltern eindrucksvoll unter Beweis, dass sie mit Fug und Recht ein Teil dieser Endrunde um die deutsche U16-Meisterschaft war.


U14

Mit dem Erreichen der Endrunde hatten die jungen Korbjägerinnen der DJK Don Bosco Bamberg bereits großartiges geleistet. Jedoch blieb dem Team von Coach Jimmy Hummel die ganz große Sensation verwehrt. Erst unterlag die DJK im Halbfinale den Gastgeberinnen und späteren deutschen Meister BBC Osnabrück mit 48:63. Auch das Spiel um Bronze ging gegen den TV Hofheim mit 62:69 verloren.
Im Spiel um Platz 3 lag die DJK vier Minuten vor Spielende mit vier Punkten in Führung. Doch nach dem foulbedingten Ausscheiden von Mannschaftskapitänin Nora Hummel nutzten die Hofheimerinnen die Bamberger Schockstarre, um die Begegnung zu drehen. "Auch wenn es am Ende für meine Mädels nur der undankbare vierte Platz geworden ist, so haben wir doch in beiden Spielen gezeigt, dass wir mit Recht zu den vier besten Mannschaften Deutschlands zählen. Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft und deren Leistung. Die abgelaufene Saison war der absolute Wahnsinn und bleibt für alle Beteiligten mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis", zog DJK- Coach Hummel zum Saisonende Bilanz. red

DJK Don Bosco Bamberg: Hummel (18 Punkte gegen Osnabrück/26 gegen Hofheim), Sheino (7/15), Rigopoulos (10/10), Ennes (0/6), Eichelsdörfer (2/3), Sauer (3/2), Haberkern (4/0), Jörg (4/0), Mohr (0/0), Kühhorn (verletzt)