Der zweite Spieltag in der Bezirksliga Oberfranken West ist zweigeteilt. Am Mittwoch finden fünf Begegnungen, am Donnerstag drei Partien statt. Anstoß ist jeweils um 18.30 Uhr. Es ist die Runde der kurzen Wege. Hier hatte der Terminplaner ein Einsehen mit den Vereinen. Die zehn Teams des Teilspielkreises Bamberg sind unter sich. So gastiert heute der FC Oberhaid beim SV Dörfleins, der TSV Ebensfeld erwartet die SpVgg Ebing. Am Donnerstag steht dann das Stadtduell zwischen der DJK Bamberg II und dem FC Eintracht Bamberg auf dem Programm.


Mittwoch, 18.30 Uhr

SV Dörfleins - FC Oberhaid
"Dies ist ein leichtes Spiel für den Trainer", so FCO-Coach Alex Stretz nach dem gelungenem Start mit dem ungefährdeten 3:1-Sieg gegen die SpVgg Lettenreuth. Gemeint war hier nicht ein leichter Gegner, sondern die Tatsache, dass sich alle auf dieses Nachbarschaftsderby freuen und deshalb keine Extra-Motivation notwendig sei. Stretz weiß aber auch, dass seine Jungs noch eine Schippe drauflegen müssen. Nach der nicht unerwarteten Niederlage des SV Dörfleins beim FC Coburg (1:2) werden die Jungs von Spielertrainer Mario Herrmannsdörfer trotz ihrer langen Verletztenliste
den favorisierten Gästen einen heißen Kampf liefern wollen.
"Die Oberhaider sind für mich ganz klar der Favorit. Wir freuen uns alle auf dieses Derby und hoffen natürlich auf die eigenen Gesetze solcher Partien. Es herrscht zwar Rivalität, doch dies gilt nur für die Dauer der Partie, die sicher auch von Emotionen geprägt sein wird", betont Herrmannsdörfer. Auf jeden Fall wird das Nachbarduell seine Anziehungskraft auf die Fans nicht verfehlen.

TSV Ebensfeld - SpVgg Ebing
Brisanz und Spannung scheint in diesem Derby garantiert. Der TSV Ebensfeld ist, anders als in der vergangenen Saison, hervorragend aus den Startlöchern gekommen. So war Trainer Klaus Gunreben beim 3:1-Sieg in Schammelsdorf insbesondere mit der ersten Halbzeit zufrieden und sprach letztendlich von
einem verdienten Sieg. Mindestens an diese Leistung anknüpfen, dies erwarte er auch heute von seinen Jungs. Der Kontrahent aus Ebing musste gegen den Aufsteiger TSV Meeder überraschend eine bittere 1:2-Heimniederlage hinnehmen, die Trainer Heiner Dumpert ärgerte: "Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben. Wir wollen heute was Zählbares mitnehmen. Dies kann aber nur dann gelingen, wenn wir klarer und überzeugter nach vorn spielen."

SV Würgau -
TSV Schammelsdorf

"Wir sind jetzt in der Pflicht in Würgau die ersten Punkte einzufahren", so der Schammelsdorfer Spielertrainer Dominik Kauder nach dem 1:3 gegen einen allerdings sehr guten TSV Ebensfeld. Dementsprechend fokussiert werden die Gäste beim Neuling auftreten, lieferten sie doch keine schlechte Heimpremiere ab. Die Hausherren hatten mit 0:3 beim FCE Bamberg keine Chance; zu groß war der spielerische Unterschied. Dieser Gegner war für die Sperber-Schützlinge aber auch nicht der Gradmesser. Dies sind eher Kontrahenten wie der TSV, dessen Ziel eher in Richtung Klassenerhalt geht. Für den SV Würgau ist diese Partie deshalb trotz des Fehlens einiger Akteure schon ein wenig richtungweisend in Bezug auf Konkurrenzfähigkeit und Liga-Tauglichkeit.


Donnerstag, 18.30 Uhr

DJK Bamberg II -
FC Eintracht Bamberg

Im Bamberger Stadtderby muss sich der Ex-Landesligist FC Eintracht mit der Bayernliga-Zweiten auseinandersetzen. Eine neue Situation für den Verein, aber nicht unbedingt für dessen junge Akteure. Beide Mannschaften sind erfolgreich in die Saison gestartet, wobei das klare 4:0 der DJK bei Bosporus Coburg schon angenehm überraschte. Dies wird den Schützlingen von Trainer Uwe Nagel das erforderliche Selbstvertrauen gegen einen ambitionierten FCE geben. Dieser startete ungefährdet mit einem 3:0 gegen den SV Würgau. Ließ aber phasenweise die Zügel etwas schleifen. "Die Selbstzufriedenheit muss raus", betonte FCE-Coach Michael Hutzler. Man darf gespannt sein, wer in der Begegnung zweier technisch versierter Teams die Oberhand behält.

SV Merkendorf -
TSV Breitengüßbach

Beide Mannschaften starteten mit Niederlagen in die Saison. Das neuformierte Team von SVM-Trainer Stephan Essig hatte in Mitwitz durchaus die Möglichkeit, einen Punkt zu ergattern, verlor aber mit 0:1. Eine klare Angelegenheit hingegen war die Partie für die Güßbacher, die gegen den TSV Mönchröden mit 0:3 den Kürzeren zogen. So geht es für die Nachbarn darum, das erste Erfolgserlebnis einzufahren. Die Konkurrenten dürften sich auf Augenhöhe begegnen, weshalb die berühmten Kleinigkeiten über den Ausgang dieses Derbys entscheiden können. Stimmgewaltig werden sicher beide Teams von ihren Fans unterstützt.