Cliff Alexander wird nach der Sommerpause nicht zu Brose Bamberg zurückkehren. Wie der Basketball-Bundesligist am Wochenende mitteilte, hat der Verein von einer Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und den ursprünglich noch ein Jahr laufenden Vertrag mit dem 23-jährigen Center beendet.

Alexander war vor Beginn der abgelaufenen Saison vom französischen Erstligisten Asvel Villeurbanne zu den Bambergern gewechselt. Für das Brose-Team bestritt das Kraftpaket 34 Spiele in der Bundesliga und kam dabei im Schnitt auf 8,9 Punkte und 5,4 Rebounds. In 20 Partien in der Champions League steuerte er durchschnittlich sieben Zähler und 5,8 Rebounds bei.

"Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass er uns beim angestrebten Neuaufbau nicht weiterhelfen wird", begründete Brose-Geschäftsführer Arne Dirks die Auflösung des Vertrags mit dem US-Amerikaner.

Alexander strahlte nicht die Dominanz unter den Körben aus, die man sich wohl von ihm erhofft hatte. Zwar war er im Pick-and-Roll, das er oft mit kraftvollen Dunkings abschloss, durchaus effektiv. Allerdings war dies die einzige Stärke des offensiv eindimensionalen US-Amerikaners. Zudem hatte er Defensivschwächen. In den Viertelfinalspielen gegen Rasta Vechta kam Alexander kaum noch zum Zug.

Mit dem Weggang des Amerikaners sind aus dem letztjährigen Kader derzeit noch sechs Spieler übrig. Bei Tyrese Rice und Daniel Schmidt laufen die Verträge am 30. Juni aus. Arbeitspapiere für die kommende Saison besitzen derzeit Elias Harris, Louis Olinde, Maurice Stuckey und Bryce Taylor. Dazu käme noch der Este Henri Drell vom Kooperationspartner Baunach, der in der kommenden Spielzeit das Ausländerkontingent nicht mehr belasten würde. red