Brose Bamberg ist eines von zwölf Teams, das bei der Gruppenauslosung zur nächsten Saison in der Basketball-Champions-League (BCL) gesetzt ist. Diese findet am Donnerstag um 11 Uhr (Livestream unter championsleague.basketball) im Schweizerischen Mies statt.

Wie im Vorjahr bestreiten 32 Mannschaften die Hauptrunde. 24 haben ihren Platz bereits sicher, acht weitere kommen nach zwei Qualifikationsrunden hinzu. Neben den Bambergern nehmen aus der Bundesliga noch Rasta Vechta und die Telekom Baskets Bonn an diesem vom europäischen Verband Fiba Europe organisierten Vereinswettbewerb teil. Der Bundesliga-Halbfinalist aus Vechta ist wie das Brose-Team für die Hauptrunde gesetzt, die Bonner steigen in der zweiten Qualifikationsrunde ein.

Die erste Qualifikationsrunde bestreiten 16 Teams. Die acht Sieger gehen mit acht weiteren Mannschaften, die in der ersten Runde ein Freilos hatten, in die zweite Qualifikationsrunde. Die acht Sieger komplettieren das 32-köpfige Feld der Hauptrunde. Die Teilnehmer der Hauptrunde werden auf vier Gruppen zu je acht Teams aufteilt. Die vier besten Mannschaften jeder Gruppe erreichen die Play-offs. Hier gibt es im Vergleich zum Vorjahr eine Änderung. Das Achtel- und Viertelfinale wird nicht mehr in Hin- und Rückspiel ausgetragen, sondern im Modus "best of three". Die Sieger des Viertelfinals qualifizieren sich für das Final Four vom 1. bis 3. Mai 2020.

Bei der Auslosung der Qualifikationspaarungen sowie der Hauptrundengruppen wird dafür gesorgt, dass nicht zwei Mannschaften eines Landes aufeinandertreffen. Eine gemeinsame Gruppe mit Vechta und Bamberg ist daher ausgeschlossen. Zunächst werden die acht Sieger der zweiten Qualifikationsrunde auf die vier Vorrundengruppen aufgeteilt. Gleiches geschieht anschließend mit den 24 Teams, die ihren Platz bereits sicher haben. Diese sind in zwölf gesetzte und zwölf ungesetzte Mannschaften unterteilt. Erster Hauptrundenspieltag ist der 15. Oktober. Zuvor finden die beiden Qualifikationsrunden statt.

Das Teilnehmerfeld der Champions League 2019/20

Für die Auslosung gesetzt sind AEK Athen, PAOK Saloniki (beide (Griechenland), Bandirma BK, Besiktas Istanbul (beide Türkei), Brose Bamberg, CEZ Nymburk (Tschechien), Dinamo Sassari (Italien), Filou Ostende (Belgien), Hapoel Jerusalem (Israel), Iberostar Teneriffa (Spanien), Neptunas Klaipeda (Litauen), SIG Straßburg (Frankreich) Ungesetzt sind Anwil Wloclawek (Polen), Baxi Manresa, Tecnyconta Saragossa (beide Spanien), Elan Bearnais Pau-Lacq-Orthez, JDA Dijon (beide Frankreich), Gaziantep Basketbol, Turk Telekom Ankara (beide Türkei), Happy Casa Brindisi (Italien), Peristeri Vikos Cola (Griechenland), Rasta Vechta, Unet Holon (Israel), VEF Riga (Lettland) Teilnehmer der ersten Qualifikationsrunde sind Bakken Bears (Dänemark), Balkan Botevgrad (Bulgarien), CSM Orada (Rumänien), Donar Groningen (Niederlande), Fribourg Olympic (Schweiz), Kiew Basket (Ukraine), Legia Warschau (Polen), Tsmoki Minsk (Weißrussland), Falco Szombathely (Ungarn), Inter Bratislava (Slowakei), Kapfenberg Bulls (Österreich), Karhu Basket Kauhajokl (Finnland), Keravnos Strovolou Nikosia (Zypern), Benfica Lissabon (Portugal), Sodertälje Kings (Schweden), Z-Mobile Pristina (Kosowo) Ein Freilos in der ersten Qualifikationsrunde haben Telenet Giants Antwerpen (Belgien), San Pablo Burgos (Spanien), Telekom Baskets Bonn, BK Ventspils (Lettland), Lietkabelis Panevezys (Litauen), KK Mornar Bar (Montenegro), Twarde Torun (Polen), Nischny Nowgorod (Russland)