Brose Bamberg hat Maurice Stuckey als ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet. Der 28-Jährige kehrt vom Bundesligakonkurrenten s.Oliver Würzburg zum neunmaligen deutschen Basketballmeister zurück. Die Bamberger statten Stuckey mit einem Zwei-Jahres-Vertrag aus und überweisen eine Ablösesumme nach Würzburg, da der Flügelspieler bei den Unterfranken noch einen gültigen Vertrag für die kommende Spielzeit besaß. Damit schließt sich ein Kreis, denn Stuckey absolvierte seinen ersten Profieinsatz am 8. November 2009 im Bamberger Trikot gegen Alba Berlin. "Wenn sich für einen Spieler die Chance bietet, den nächsten Schritt in der Karriere zu machen, dann muss man sie nutzen", sagt Stuckey, der in der vergangenen Saison 11,7 Punkte im Schnitt erzielte und damit der drittbeste deutsche Werfer in der Bundesliga war. Ginas Rutkauskas, Sportdirektor von Brose Bamberg, meint: "Maurice ist ein sehr kompletter Spieler, der sich in den letzten Jahren nochmals enorm verbessert hat. Er ist ein starker Verteidiger und ein guter Schütze."


Auch Benzing verlässt Würzburg

Neben Stuckey verlässt auch Robin Benzing auf eigenen Wunsch hin die Würzburger. Der Nationalspieler macht von einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch. Zudem trennen sich die Unterfranken vom US-Amerikaner Clifford Hammonds.


Talent Marvin Heckel kommt

Marvin Heckel wechselt in das Nachwuchskonzept von Brose Bamberg. Der Aufbauspieler kommt vom deutschen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen als Doppellizenz-Inhaber zu den Baunach Young Pikes. Er erhält einen Zweijahresvertrag mit einer Option für drei weitere Jahre. "Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mich hier bestmöglich weiterentwickeln und mein Potential ausschöpfen kann. Ich sehe die ProA als den nächsten Schritt und freue mich darauf, das Trikot der Baunach Young Pikes zu tragen", sagt Heckel.
Der bald 21-jährige Heckel verbachte seine gesamte Jugendzeit bei den Bayer Giants Leverkusen, wurde dort 2013 JBBL-Meister. Nach einem kurzen Gastspiel beim fränkischen ProB-Ligisten TG s.Oliver Würzburg in der Saison 2016/7 kehrte er in der vergangenen Spielzeit zu seinem Heimatverein zurück. Mit 11,2 Punkten und 3,4 Assists pro Spiel war er einer der Leistungsträger im Team von Trainerlegende Achim Kuzcmann. Besonders in den Play-offs der ProB deutete der 1,90 Meter große Modellathlet sein enormes Potenzial an. In der Serie gegen die Artland Dragons steigerte er seine Werte auf 15,7 Punkte, 5,7 Assists und 4,3 Rebounds pro Begegnung.