Zwei weitere Neuzugänge sollen mithelfen, den FC Eintracht Bamberg vor dem drohenden Abstieg aus der Fußball-Regionalliga Bayern zu retten. Torwart Christian Berchthold schließt sich dem Tabellenletzten nach eineinhalbjähriger Fußballpause an und könnte die neue Nr.1 werden. Als zweiter Neuzugang steht Innenverteidiger Nino Dirnbek parat, der zuletzt beim tschechischen Drittligisten TJ Jiskra Domazlice unter Vertrag stand und im Sommer beim Probetraining durchfiel.

Nico Haas - Neuerwerbung von der SpVgg Greuther Fürth II - sollte dann doch nicht der einzige Winter-Neuzugang beim FC Eintracht Bamberg bleiben. Weil sich mit Benjamin Kauffmann und Daniel Hofstetter gleich zwei Stammkräfte zum Ligakonkurrenten SV Wacker Burghausen verabschiedet haben, war - gepaart mit der äußerst prekären tabellarischen Situation - Handlungsbedarf geboten. Zu allem Überfluss gestaltet sich der Heilungsprozess bei Verteidiger Mirza Mekic nach dessen Kreuzband-OP schwierig. Der 26-Jährige muss erneut eine Reha-Maßnahme durchlaufen und steht nicht - wie zunächst geplant - bereits beim Frühjahrsstart wieder zur Verfügung. Zudem wird Christopher Kettler nach seinem Leistenbruch erst am 3. März operiert und fällt ebenso längere Zeit aus.

Früher beim FC Bayern Hof

Mit Christian Berchthold wechselt der ehemalige Stammkeeper der Hofer Bayern - zwischen 2011 und 2013 unter Coach Schlegel - zum Regionalliga-Schlusslicht. Der 30-Jährige legte in den vergangenen eineinhalb Jahren eine studienbedingte Fußballpause ein. Es fehlt nur noch die Freigabe durch den Bayerischen Fußball-Verband. "Es war nahe liegend, uns auf der Torhüterposition zu optimieren", meinte Klubchef Mathias Zeck gegenüber unserer Zeitung. "Christian war am Markt, deshalb haben wir zugeschlagen. Es ist ja kein Nachteil zwei gute Torhüter im Kader zu haben", ergänzt Neu-Trainer Norbert Schlegel, der sich jedoch noch festlegen will, ob Mario Aller oder Berchthold als Nr. 1 in die Restsaison gehen wird.

Bei Pätzold durchgefallen

Als letzte Winterneuerwerbung verpflichtete der FCE Nino Dirnbek. Der 24-jährige Slowene war bis Sommer 2014 eine Halbsaison beim Süd-Bayernligisten FC Sonthofen unter Vertrag, absolvierte danach ein Probetraining beim FCE , konnte sich dabei aber nicht in den Fokus von Ex-Coach Roberto Pätzold spielen und wechselte stattdessen zum tschechischen Drittligisten TJ Jiskra Domazlice. "Einen Innenverteidiger zu verpflichten, war nach dem Abgang von Daniel Hofstetter dringend erforderlich. Nino ist sehr kopfballstark und hat eine gute Spiel eröffnung", so Schlegel. dme