Sie gewannen ihr Heimspiel gegen den BV Chemnitz 99 II (8.) klar mit 81:61. Die ersatzgeschwächten Youngster der Regnitztal Baskets (3.) mussten sich im Spitzenspiel knapp mit 67:70 beim SC Jena II (2.) geschlagen geben.
TTL Basketball Bamberg - BV Chemnitz 99 II 81:61
Die Bamberger waren von Anfang an auf Wiedergutmachung für das 60:82 in Neustadt an der Waldnaab aus. Der TTL dominierte den Rebound über weite Strecken. Hierbei zeigte sich Hendrik Land sehr präsent unter dem Korb. Im ersten Viertel setzten vor allem Duckarm und Hubatschek Akzente. Hubatschek und Loch trafen jeweils einen Dreier. Nagler und Leonhard hielten Chemnitz im Spiel. 22:18 hieß es nach zehn Minuten, das zweite Viertel gewannen die Bamberger deutlicher mit 20:9 zum 42:27-Halbzeitstand. Hier zog Moritz Schmitt sehr gut zum Korb. Daniel Cheledinas spielte gegen die Chemnitzer Center eine gute Defensive und traf auch besser als zuletzt. Nach der Halbzeit kamen die Chemnitzer wieder etwas heran. Sebastian Fischer spielte für den TTL in der Offensive mit gutem Tempo und zeigte in der Verteidigung eine grundsolide Leistung. Reichmann und Loch überzeugten ebenfalls mit eine sehr starken Abwehrleistung. Chemnitz bekam dennoch zu viele zweite Wurfchancen. Müller ließ jetzt mit sieben Punkten in Folge, davon ein Dreier, aufhorchen. Das dritte Viertel ging mit 19:17 an Chemnitz. Im letzten Spielabschnitt konnte Kilian Hubatschek von den Chemnitzern oftmals schwer gehalten werden, sodass er zu vielen einfachen Korblegern durch die Mitte kam. "Die Reaktion der Mannschaft war in Ordnung. Trotzdem lassen wir meiner Meinung nach noch zu viele Offensivrebounds zu", sagte TTL-Coach Rainer Wolfschmitt.
TTL Basketball Bamberg: Cheledinas (22), Müller (15), Hubatschek (11), Schmitt (11), Duckarm (9), Land (5), Reichmann (5), Loch (3), Hager, Mees, Fischer
Science City Jena II - Regnitztal Baskets 70:67
Sieben noch gesunde Strullendorfer Jungs traten die Fahrt nach Thüringen an. Die Regnitztaler hatten sich schnell eine leichte Führung erarbeitet und führten nach zehn Minuten mit 20:16. Marc Kunz und Heinrich Ueberall führten klug und sicher Regie. Felix Edwardsson und Neal Rothbarth konnten das Reboundduell mit 46:45 gegen die körperlich überlegenen Thüringer ausgeglichen gestalten. Mit einer 33:28-Führung für den Gast ging es in die Halbzeit. Alain Mandana, Oli Gonnert und Andreas Nicklaus fügten sich nahtlos ins Spiel ein. Die Youngster gingen weiterhin mit viel Druck und Übersicht zum gegnerischen Korb. Zu Beginn des letzten Abschnitts führten die Gäste mit 53:41. Der Gastgeber verkürzte binnen vier Minuten auf 55:53. Die etwas nachlassende Konzentration und hohe Foulbelastung der Youngster ermöglichten Jena leichte Körbe und den deutlichen Gewinn des letzten Viertels. Die Regnitztaler Jungs gaben aber nicht auf und hielten die Partie bis zum Ende offen. Jena siegte glücklich mit 70:67. Die Oberfranken hatten nicht das Wurfglück, um sich am Ende für ihre starke Leistung selbst zu belohnen.
Regnitztal Baskets: Edwardsson (20/4 Dreier), Kunz (14/1), Ueberall (12/1), Rothbarth (9/9 Rebounds), Mandana (7), Gonnert (5/1), Nicklaus