"In der Euroleague wollen wir den nächsten Schritt gehen und als erste deutsche Mannschaft überhaupt unter die besten Acht kommen", sagte Aufsichtsratschef Michael Stoschek. Vergangene Saison waren die Bamberger nur knapp am Einzug in die Playoffs gescheitert.


"Meisterschaft hat Priorität"

"Um für unsere Sponsoren, unsere Spieler und unsere Fans attraktiv zu sein, müssen wir gegen die internationalen Top-Teams in der Euroleague antreten", sagte Stoschek. "Voraussetzung ist aktuell der Gewinn der deutschen Meisterschaft, und deshalb hat dieses Ziel höchste Priorität."

Bamberg ist zum Auftakt der Gruppenphase am Freitag bei Fenerbahce Istanbul (19.30 Uhr im Liveticker auf inFranken.de), Finalist der Vorsaison, gefordert. Nach der Euroleague-Reform verringerte sich die Zahl der Teilnehmer zwar von 24 auf 16 Teams, diese treffen allerdings in Hin- und Rückspiele aufeinander.

So stehen alleine in der Bundesliga und Euroleague für Bamberg mindestens 64 Spiele an. "Davon bis zu drei pro Woche mit ständigen Reisen durch ganz Europa und die Bundesrepublik", sagte Stoschek. "Wenn Fußballer über Englische Wochen jammern, können unsere Basketballer nur lachen."