Der Heimvorteil im Strullendorfer Basketball Center Hauptsmoor hat den Talenten der Regnitztal Baskets nichts gebracht. Die Mannschaft der Trainer Johannes Laub und Uli Hirmke kam beim "Top4"-Turnier der U16-Basketballer um den deutschen Pokal auf Rang 4. Seinen Titel verteidigte der TSV Quakenbrück mit dem 62:58 in einem spannenden Endspiel gegen den Regnitztal-Bezwinger VfB 1900 Gießen.
Im ersten Halbfinale trafen die Regnitztaler auf die jungen Hessen. Gießen erwischte einen blendenden Start und zog bis zur Halbzeit auf 51:20 weg. Bereits jetzt mussten die jungen Regnitztaler ihre Hoffnungen auf den Finaleinzug begraben. Nach der Pause fingen sich die Strullendorfer etwas und konnten das Match ausgeglichen gestalten. Jedoch musste man am Ende einen klaren und verdienten 79:51-Sieg der Hessen anerkennen.
Das zweite Halbfinale bestritten die Hertener Löwen und der TSV Quakenbrück. Es entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Trotz eines 29:43-Rückstands zur Pause gab Herten nie auf. Die "Löwen"- Jungs zeigten auch in der zweiten Hälfte eine kämpferische Leistung und konnten den Rückstand immer wieder verkürzen, jedoch die Partie nie drehen. Quakenbrück verbuchte einen hart erkämpften 84:72-Erfolg.
Im Spiel um Platz 3 wollte Regnitztal gegen Herten die schlechte Leistung vom Tag zuvor vergessen machen. Das gelang auch bis zur Pause (29:20) hervorragend. In der zweiten Hälfte hatte sich Herten besser auf die Gastgeber eingestellt und holte Punkt für Punkt auf. In einer spannenden Schlussphase setzten sich die Hertener Löwen mit 48:46 durch.
Im Finale trafen der VfB Gießen und der TSV Quakenbrück aufeinander. Der klare Favorit aus dem Norden musste schwer kämpfen, da die auf allen Positionen körperlich unterlegenen Hessen nie nachgaben. Mit geschicktem Passspiel und etlichen Schnellangriffen machten sie den Quakenbrückern das Leben immer wieder schwer. Auch eine 15-Punkte-Führung der Dragons in der zweiten Hälfte holte Gießen bis kurz vor dem Ende wieder auf und hatte die Möglichkeit auf einen Sieg oder eine Verlängerung. Der TSV jedoch setzte sich glücklich und verdient mit 62:58 durch. Ein gelungenes Turnierwochenende in der Strullendorfer Hauptsmoorhalle fand mit Quakenbrück einen würdigen DBB-Pokalsieger und Titelverteidiger der U16-Basketballer.
Regnitztal Baskets: Dorn (12 Punkte gegen Gießen/13 gegen Herten), Kapp (17/7), Wolf (6/4), Biedermann (0/9), Kwasniak (1/6), von Waaden (7/0), Rothbarth (4/2), Sander (1/5), Ertl (3/0), Boy (0/0), Drewniok (0/0), Dittrich (0/0), Spiel (0/0)