Bei sommerlichen Temperaturen bezwang der SV Frensdorf im letzten Saisonspiel der Frauenfußball-Landesliga Nord den Post SV Nürnberg zu Hause mit 2:1. Vor Anpfiff wurden die beiden scheidenden Trainer Markus Spielberger und Thomas Neumann sowie Innenverteidigerin Yvonne Zahn auf dem Feld verabschiedet. Alle drei prägten die Frauenabteilung des SVF in den vergangenen Jahren durch viel Engagement.
Für die Gäste aus Mittelfranken bestand vor dieser Partie nur noch eine theoretische Chance, den Abstieg zu verhindern. Frensdorf dagegen hatte den Klassenerhalt längst unter Dach und Fach gebracht und konnte nur noch den guten fünften Tabellenplatz festigen. So unterschiedlich die Voraussetzungen für beide Teams waren, begann auch die Anfangsphase der Partie. Frensdorf mühte sich, einen frühen Treffer zu erzielen und spielte gegen sichtlich verunsicherte Nürnbergerinnen selbstbewusst nach vorne. Nach einem Steilpass von Verena Lechner in die Schnittstelle der Gästeabwehr war Melanie Friedel nicht mehr zu halten und vollendete schon in der 13. Min. zum 1:0. Bereits drei Minuten später erhöhte die Heimelf mit einem sehenswert heraus gespielten Treffer: Außenverteidigerin Nadine Janousch schaltete sich über den rechten Flügel offensiv ein. Ihre flache Hereingabe vollendete Tamara Gack mit einem Direktschuss eiskalt zum 2:0.


Nürnberg steigt gleich wieder ab

Nach Wiederanpfiff setzte der Post SV Nürnberg noch einmal alles auf eine Karte und suchte sein Heil in Schüssen aus der zweiten Reihe, die allerdings nicht das erhoffte Ziel fanden. In der 53. Min. bekam nach einer unübersichtlichen Szene eine Abwehrspielerin des SVF das Leder auf der Torlinie an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwertete Judith Neumeier unhaltbar zum 2:1-Anschlusstreffer. Weitere Bemühungen beider Teams blieben bis zum Schlusspfiff erfolglos.
Mit dieser Niederlage tritt der Post SV Nürnberg nach nur einem Jahr auf Verbandsebene den Gang zurück in die Bezirkoberliga an. Der SV Frensdorf dagegen spielt im nächsten Spieljahr die vierte Landesligasaison in Folge. red