Ein zweiter Rang und eine Reihe von Finalplatzierungen sind die Ausbeute der LG Bamberg bei den bayerischen Nachwuchsmeisterschaften. Die Donaustadt Regensburg war in diesem Jahr Schauplatz der hochrangigsten Leichtathletikveranstaltung für die Schüler- und Juniorenklassen auf Landesebene. Die enorme Hitze an den beiden Wettkampftagen sorgte zwar für günstige Voraussetzungen in den Schnellkraftdisziplinen, den Mehrfachstartern und Ausdaue rathleten passten die extremen Witterungsverhältnisse allerdings weniger ins Konzept. Eine kleine Schar von Athletinnen und Athleten der LG Bamberg hatten die Qualifikationsnormen erfüllt und stellten sich der bayerischen Konkurrenz.
Bei den Juniorinnen U23 trat die bayerische Vizemeisterin vom Wochenende zuvor, Simone Schramm, im Speerwurf nun in der höheren Altersklasse an. Mit 40,96 m warf sie weiterhin auf hohem Niveau und sicherte sich so den fünften Platz. Für Sara Weichert wurde der 3000-m-Lauf zur erwarteten Hitzeschlacht, die sie in 11:24,36 Min. mit Bravour bestand. Der vierte Rang entschädigte für die kräftezehrenden Runden. Die Mehrkämpferin Barbara Zweier nahm diesmal den Weitsprung genauer ins Visier. Mit 5,07 m unterstrich sie einmal mehr ihre gute Form und landete auf dem siebten Platz.

Auf Hürdensprint verzichtet

In der Schülerklasse U16 machte die vielseitige Dominique Sauer auf sich aufmerksam. Der Verzicht auf einen aussichtsreichen Hürdensprint zugunsten des Hochsprungwettbewerbs machte sich für sie bezahlt. Mit 1,62 m verbesserte sie ihre Bestleistung rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt und gewann so die Silbermedaille in einem hochklassigen Wettbewerb. Für Mona Loch wiederum avancierte der Hürdensprint zur erfolgreichsten Disziplin. Mit 12,68 Sek. über die 80 m Hürden sprintete sie nahe an ihre Bestzeit heran und belegte im Finale Platz 8.
Die längere Hürdenstrecke nahm Klara Arnoldt in Angriff. Bei ihrem erst zweiten Lauf über die 300 m Hürden erwies sie sich bereits als sehr routiniert und kämpfte sich in 50,06 Sek bis auf Platz 7 vor. Keinen Respekt vor der großen Hitze zeigte die ausdauerbegabte Anna Brunner. Über die 2000-m-Strecke hielt sie stets Kontakt zu den Medaillenrängen und erzielte abschließend mit 7:15,97 Min. gar eine neue Bestleistung und Rang 5. Für Samuel Düsel, der gleich in drei Disziplinen an den Start ging, entpuppte sich der Hochsprung diesmal als Paradedisziplin. Mit starken 1,77 m belegte er in einem der hochwertigsten Wettbewerbe der Veranstaltung den vierten Platz.
Auch Julius Lang bestätigte mit beachtlichen 1,74 m sein Sprungtalent. Er rangierte im dichten Endklassement auf Platz 7. Den gleichen Rang belegte Christian Baumgärtel im Diskuswurf. Mit 37,11 m blieb er im Bereich seiner Bestleistung in der technisch anspruchsvollen Disziplin.