Mit der zweiten 0:3-Niederlage innerhalb von acht Tagen kehrten die Mediteam Volleys der VG Bamberg aus Oberbayern zurück. Obwohl sich die Mannschaft im Vergleich zur letzten Woche leicht verbessert zeigte, reichte es gegen den Regionalliga-Zweiten aus Eiselfing wieder nicht zu einem Punktgewinn.

Ohne die erkrankte Caro Rebhan geriet der Gast gleich zu Beginn des ersten Satzes mit 4:14 in Rückstand. Größter Knackpunkt war immer noch das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. Kam die Annahme, war das Zuspiel schlecht, war das Zuspiel gut, verschlug der Angreifer, und dann war es wieder die Annahme, die die Zuspielerin nicht verwerten konnte. Mal eine gute Szene, dann wieder etliche schwache: So hatten die Bambergerinnen gegen eine sehr gut eingespielte Mannschaft aus Eiselfing keine Chance.

Gute Aufschläge von Kathi Schön

Zwar konnten die Gäste den anfänglichen Rückstand durch neun sehr gute Aufschläge von Kathi Schön ausgleichen, gerieten aber durch die unkonstante Spielweise gleich wieder in Rückstand und verloren den ersten Durchgang mit 19:25. Im zweiten Satz schien sich eine Wende anzudeuten. Durch druckvolle Aufschläge, gute Angriffe über die Mitte vor allem durch Nicole Werthmann und harte, gezielte Bälle von außen war der Satz heftig umkämpft. Den Mediteam Volleys gelang es, ständig eine knappe Führung zu behaupten. Als es beim 18:17 merkte, dass man den Satz vielleicht für sich entscheiden könnte, bekam das Team wohl Angst vor dem Gewinnen. Zu nervös, um den Deckel zuzumachen, verlor Bamberg diesen Durchgang unglücklich mit 24:26.

Danach war die Luft raus. Einen 3:8-Rückstand im dritten Satz konnten die Gäste nicht mehr wettmachen. Positiv ist zu vermerken, dass Ann Kathrin Kühhorn ihre Verletzung überwunden hat und ihr Comeback im Angriff gab. Aber auch sie konnte ein deutliches 15:25 im abschließenden Satz nicht mehr verhindern.

Da Erlangen in seinen beiden Partien punkten konnte, sind die Volleyballerinnen aus der benachbarten Universitätsstadt an Bamberg in der Tabelle vorbeigezogen. Die Mediteam Volleys befinden sich jetzt wieder auf einem direkten Abstiegsplatz. Von den letzten drei Partien müssen jetzt mindestens zwei gewonnen werden, wollen sie die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht frühzeitig begraben.