Die Sportschützen haben ihre deutsche Meisterschaft auf der Olympia-Anlage in München-Hochbrück ausgetragen.In der Behindertenklasse des Deutschen Schützenbundes (DSB) war Karl Scharf von Hubertus Schönbrunn am Start. Nach vier Silber- und sechs Bronzemedaillen bei deutschen Meisterschaften in den vergangenen Jahren gewann der Routinier endlich seine lang ersehnte Goldmedaille.
Mit dem Zimmerstutzen lag Scharf nach 20 Schuss mit sechs Ringen Rückstand auf Rang 3. Mit einer sehr guten Schlussrunde (96 Ringe) holte sich der Schönbrunner mit vier Ringen Vorsprung und persönlicher Bestleistung von 282 Ringen den deutschen Meistertitel.
Mit dem Kleinkaliber über 100 m erreichte der Schönbrunner den sehr guten zweiten Platz mit 292 Ringen.Auch hier profitierte er von seiner Nervenstärke und arbeitete sich mit einer sehr guten Serie von 99 Ringen noch vom vierten Platz auf den Silberrang vor. In der Disziplin Luftgewehr belegte Scharf mit 385 Ringen den sechsten Platz.
Bei der zeitgleich ausgetragenen deutschen Meisterschaft des Behindertensportverbandes
(DBS) belegte der Steigerwälder in der Disziplin KK liegend den zwölften Platz mit 570 Ringen (60 Schuss). 593 Ringe mit dem Luftgewehr liegend und 584 mit dem Luftgewehr stehend reichten jeweils zu Platz 17. Werner Klempf vom SV Walsdorf belegte in der Disziplin Luftgewehr stehend ohne Hilfsmittel mit 558 Ringen Rang 8.