Das Turnier in der Sachsenmetropole war das erste Zusammentreffen vor den kommenden Sichtungsmaßnahmen der jeweiligen Nationalmannschaften und wartete mit einem erfolgreichen Turnierverlauf für die bayerische Equipe auf.

Nach Siegen über die Landeskader aus Niedersachsen, Hamburg, Hessen und Mitteldeutschland konnte auch das abschließende "Finalspiel" gegen die Mädchen aus Berlin mit 62:52 gewonnen werden. Dass sich die beiden Landestrainer Imre Szittya (Nördlingen) und Janet Fowler-Michel (früher Bamberg, jetzt Würzburg) bei der Berufung ihres zwölfköpfigen Ensembles des Freistaats für fünf Spielerinnen aus dem Bamberger Nachwuchskonzept entschieden haben, darf gewiss als Anerkennung für die Ausbildungsarbeit vor Ort gewertet werden.

Während die dem jüngsten Auswahljahrgang zugehörige Nina Kühhorn bisher mit hauptverantwortlich für die überzeugenden Leistungen der noch ungeschlagenen U13-Bayernligamannschaft der DJK Don Bosco Bamberg ist, bilden die älteren vier Talente schon jetzt das Führungsteam der nicht minder erfolgreichen U15-Leistungsmannschaft der Regnitztal Baskets. Magdalena Landwehr und Julia Förner sammeln bereits erste Erfahrungen im WNBL-Spielbetrieb des Teams Oberfranken. Der Koordinator des weiblichen Bamberger Basketballnachwuchses, Patrick Seidel, ist sehr zufrieden: "Neben den Nominierungen freuen mich vor allem die jeweils tollen sowie überzeugenden Auftritte unserer Bamberger Mädels, die die bayerischen Landesfarben würdig vertraten."