Der Fußball-Bayernligist FC Eintracht Bamberg ist am Mittwoch (18.30 Uhr) beim SV Haibach zu Gast. Die letzten Auftritte im Stadion am Hohen Kreuz haben die Bamberger nicht in bester Erinnerung. Vereinsvorsitzender Mathias Zeck bezeichnet den SV als "fast so etwas wie einen Angstgegner".

In den vergangenen fünf Jahren hat der FCE im Pokal dreimal gegen Haibach verloren. Trainer Norbert Schlegel weiß, was ihn erwartet. "In Haibach ist es ähnlich wie in Aubstadt relativ eng. Man merkt auch, wenn dort ein paar Zuschauer da sind und man weiß, wie die Zuschauer auf einen Absteiger reagieren. Wir sind ein Absteiger und wollen vermeintlich vorne mitspielen. Das wirkt sich auch auf dem Platz und auf die Spielweise der Heimmannschaft aus."

Zu Hause aber ist dem Team von Coach Klaus Hildenbeutel in der laufenden Spielzeit noch kein Sieg gelungen. Lediglich auswärts beim Würzburger FV war es mit 2:0 erfolgreich. Aber: Die Haibacher sind noch ungeschlagen und verbuchten neben eben jenem Dreier noch drei Unentschieden. Für Schlegel ist wichtig, "dass wir in der Defensive stabiler stehen. Es ist für den Gegner relativ leicht, gegen uns das ein oder andere Tor zu schießen. Ein Blick auf das Torverhältnis zeigt, dass wir an den Gegentoren arbeiten müssen." Auf der anderen Seite attestiert er seiner Mannschaft: "Unser Spiel nach vorne ist nicht schlecht, das ist für die Zuschauer besser als in der letzten Saison. Vielleicht auch, weil der Widerstand in der Defensive beim Gegner nicht so groß ist. Aber wir versäumen, das Spiel so für uns zu gestalten, dass der Gegner nicht mehr zurückkommen kann." Schlegel weiß, worauf es ankommen wird: "Letztlich hat sich in den letzten vier Spielen gezeigt, dass wir an unserer Defensivarbeit arbeiten müssen. Unser Plan ist es, das Spiel zu neutralisieren und zu schauen, ob man ein Spiel nicht auch hinten raus gewinnen kann. Das heißt, wir wollen das Ergebnis stabil halten und Konter bzw. Nadelstiche nach vorne setzen und in einer guten Phase das Spiel gewinnen."

Verzichten muss Schlegel weiterhin auf Torhüter Kristijan Ivkic, für den bereits am vergangenen Samstag Simon Retzlaff einsprang. "Wahrscheinlich handelt es sich um eine Bänderdehnung, bei der auch die Kapsel betroffen ist. Er kann jetzt eine Woche gar nichts machen. Es wird vielleicht zwei, drei Wochen dauern, bis der Spieler wieder voll belastbar ist. Aber: Da muss man durch, das gehört dazu, und ich bin leidensfähig", nimmt Schlegel die prekäre Situation gelassen.
FC Eintracht Bamberg: Retzlaff, Hoh - Altwasser, Gradl, Jerundow, Mekic, Schäferlein, Spieß - Göbhardt, Haas, Ljevsic, Niersberger, Schäffler, Schraufstetter, Strohmer, Trautmann - Kane, Seybold