Für den TSV Schammelsdorf ist die Bezirksliga-Relegation nach dem ersten Spieltag beendet. Nach dem 1:2 gegen den TSV Ebensfeld bleiben die Schammelsdorfer Kreisligist. Für die Ebensfelder und Hirschaider geht das Rennen um den Klassenerhalt weiter.
TSV Schammelsdorf - TSV Ebensfeld 1:2
Dieses Relegationsspiel fand bei schönstem Fußballwetter und bei rund 1300 Zuschauern vor toller Kulisse statt. Der Bezirksligist Ebensfeld setzte sich knapp, aber verdient mit 2:1 durch. Beiden Teams war angesichts der Wichtigkeit der Partie eine gewisse Nervosität gemeinsam. Es wurde mit Haken und Ösen zu Werke gegangen, sodass der gute Schiedsrichter Johannes Hamper alle Hände voll zu tun hatte.
Von Beginn an gingen beide Teams in die Vollen. Die erste Möglichkeit gehörte dem TSV Ebensfeld. Der quirlige Popp flankte gefühlvoll auf Kremer, doch dessen Kopfball landete in aussichtsreicher Position neben dem Kasten. Im Gegenzug scheiterte Kubiak nur knapp. Nach dieser schwungvollen Anfangsphase verflachte die Partie. Der Kampf überwog, und das Geschehen spielte sich zumeist im Mittelfeld ab. Torraumszenen waren Mangelware. Umso überraschender fiel die Führung des Bezirksligisten in der 28. Min. Nach einem Flankenball kam Torwart M. Schneider nicht mehr so recht an den Ball, Popp roch den Braten und vollstreckte in Torjägermanier.
Kurz nach dem Wechsel vergab Quinger die Riesenchance, für sein Team auf 2:0 zu erhöhen. Er hob das Leder über das leerstehende Tor der Schammelsdorfer. Wer nun geglaubt hatte, das Niveau würde besser, der wurde enttäuscht. Vielmehr musste der Referee die Partie allzu oft unterbrechen, weil sich die kleineren Fouls häuften. Auf beiden Seiten wurde es nur je einmal gefährlich. Zunächst wurde eine Direktabnahme vom Schammelsdorfer Leicht gerade noch vor der Torlinie geblockt, dann rettete Torhüter M. Schneider in höchster Not gegen Popp. Für Spannung war in der Schlussphase gesorgt. Nach einer gelungenen Kombination schoss der eingewechselte Dierauf in der 84. Min. das Eben s felder 2:0 heraus. Im Gegenzug schraubte sich Spielertrainer Kauder nach einer Flanke am höchsten hoch und köpfte unhaltbar zum Anschlusstreffer ein. Die letzten Minuten spielten beide Teams mit offenem Visier. Der Schammelsdorfer Leicht vergab den möglichen Ausgleich. Nach toller Flanke von Pitzer landete sein wuchtiger Kopfball knapp neben den Pfosten. Aber auch Ebensfeld hatte noch die eine oder andere gute Möglichkeit durch Popp, aber M. Schneider zeigte sich auf dem Posten. Nach dem Schlusspfiff rissen die Schützlinge von Trainer Christian Kellner die Arme jubelnd in die Höhe. Sie stehen nun in Runde 2 der Relegation. Die Schammelsdorfer dagegen ließen die Köpfe hängen, für sie ist der "Traum Bezirksliga" ausgeträumt.
TSV Presseck - TSV Hirschaid 0:2
Die Zweikämpfe wurden zu Beginn sehr energisch geführt, es wurde um jeden Meter gekämpft. Doch nach einer Weile zeichnete sich eine kleine Überlegenheit der Hirschaider ab. Verdient war die Führung in der 12. Min. per Kopf durch Nicolaus. Eine Ecke von Goldfarb wurde noch zum Torschützen verlängert. Mit der Führung im Rücken spielten die Hirschaider in der ersten halben Stunde den besseren Fußball, kamen durch Goldfarb und Nicolaus noch zu zwei ordentlichen Torabschlüssen. Die Viertelstunde vor dem Seitenwechsel gehörte den Presseckern. In Halbzeit 2 setzte der TSV Presseck in Form von Serkan Avci schon früh wieder ein Zeichen. Sein Freistoß aus 18 m wurde noch abgefälscht und konnte letztendlich von Hümmer geklärt werden. Der Ball wurde mit dem Arm abgefälscht und brachte die Pressecker vielleicht um einen Strafstoß.
In der Folge gaben die Pressecker zwar weiter sichtlich alles, um das Spiel noch zu drehen, jedoch konnten sie sich keine großen Torchancen mehr erspielen. Durch Mruk und kurz darauf durch den eingewechselten Catalan hatte der TSV Hirschaid sieben Minuten vor dem Ende die Möglichkeit, den Sieg endgültig einzutüten. Diese wurden jedoch noch fahrlässig ausgelassen. In der 92. Min. fiel doch noch das erlösender Tor für den TSV Hirschaid. Zunächst konnte Hohner im Tor des TSV Presseck noch eine Chance vereiteln. Bei seinem Rettungsversuch weit außerhalb seines Tores landete der Ball jedoch bei Catalan. Dieser ließ sich nicht lange bitten und versenkte das Spielgerät zum 2:0-Endstand aus großer Distanz. Der Schiedsrichter und sein Gespann hatten abgesehen von dem umstrittenen Handspiel keinerlei Probleme mit der fairen Begegnung.