In einem Nachholspiel der Fußball-Landesliga Nordost stehen sich am Samstag um 14 Uhr der FC Strullendorf und der FC Burgkunstadt gegenüber. Die Gäste sind Tabellen-13. mit 24 Punkten. Die Heimelf hat derzeit den 16. Rang inne. Die Schützlinge von Trainer Mario Herrmannsdörfer haben es bislang auf 20 Zähler gebracht.

Für beide Teams ist dieses Match richtungweisend. Die Burgkunstadter können sich mit einem Dreier absetzen, die FC-ler dagegen würden bei einem Erfolg zum Gegner aufschließen. Beide Mannschaften wurden zum Serienbeginn "runderneuert". Bei Burgkunstadt verließen zwölf Akteure den Verein, dem gegenüber stehen elf Neuzugänge, davon fünf aus der eignen Jugend.

Mit dem Ex-Hollfelder Bayernligaspieler Marco Dießenbacher wurde zudem ein Spielertrainer engagiert. Er hat es bis dato sehr gut verstanden, die Mannschaft auf Kurs zu halten. Von vielen Insidern ist diese Truppe vor der Serie als Absteiger gehandelt worden. Die jungen Kräfte haben sich aber schnell an die raue Landesligaluft gewöhnt. Vor allem auf heimischem Sportgelände sind die Burgkunstadter stets ein unbequemer Gegner. Im letzten Spiel vor der Winterpause bekam dies der Tabellendritte FSV Stadeln zu spüren, der mit mit 2:1 besiegt wurde. 18 Punkte sind daheim bislang die Ausbeute.

Auf fremdem Terrain haben die Burgkunstadter bisher noch keine Bäume herausgerissen. Lediglich in Buckenhofen und in Veitsbronn konnten drei Zähler mitgenommen werden. Aber außer in Oberkotzau, wo die Elf eine 0:5-Schlappe bezog, wurde auswärts jeweils immer nur sehr knapp verloren. Bester Torschütze ist bislang Spielertrainer Dießenbacher (6 Treffer), gefolgt von Christopher Daumann (5). Die anderen Tore sind auf acht Akteure verteilt, was die Mannschaft unberechenbar macht.

Die Strullendorfer jedenfalls können sich auf einen "heißen" Nachmittag gefasst machen. Trainer Mario Herrmannsdörfer hat aber Vorsorge getroffen und seine Elf auf den heutigen Start gut vorbereitet. Seit fünf Wochen haben seine Jungs nahezu täglich trainiert und auch einige Testspiele eingestreut. Wichtig für den Coach ist, dass er nun wieder eine größere Spielerauswahl hat, denn die Langzeitverletzten René Finnemann, Oppelt, Vetter und Blechinger sind zurückgekehrt.

Alle Beteiligten sind gewillt, den Klassenerhalt zu schaffen. Entsprechend erwartet Herrmannsdörfer heute eine Elf, die alles in die Waagschale wirft und bedingungslos kämpft. Die FCler hoffen, dass die Strullendorfer Fans hinter dem Team stehen.
FC Strullendorf: Mühlfriedel, Kroack - Karl, Görtler, Stumpf, M. Finnemann, Pfister, P. Felsheim, H. Felsheim, R. Finnemann, Wenzel, Oppelt, Blechinger, Vetter, Schleicher, Herrmannsdörfer, Fricke